Neuss/​Meerbusch: Unbekannte nach Wohnungseinbruch flüch­tig – Hubschrauber im Einsatz

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Meerbusch (ots) Am Donnerstagnachmittag (21.11.), gegen 16:45 Uhr, erhielt die Polizei über auf­merk­same Nachbarn Kenntnis von einem Wohnungseinbruch in Neuss-Vogelsang.

Unbekannte hat­ten sich an einem Einfamilienhaus auf der Schmolzstraße zu schaf­fen gemacht. Die Einbrecher waren durch die auf­ge­he­belte Terrassentür in das Haus ein­ge­stie­gen, als der Zeuge auf das Trio auf­merk­sam wurde. Als die drei Männer bemerk­ten, dass sie offen­sicht­lich bei ihrer „Arbeit” erwischt wur­den, gaben sie Fersengeld. Der Nachbar infor­mierte die Polizei – die Täter flüch­te­ten unter­des­sen in einer Mercedes A‑Klasse.

Während der groß­an­ge­leg­ten Fahndung ent­deckte eine Streifenbesatzung an der Viersener Straße die ver­däch­tige Limousine mit bel­gi­scher Länderkennung, die aus Richtung Tatort kam. Als der unbe­kannte Fahrer die Absicht der Polizisten, ihn anzu­hal­ten, erkannte, gab er Gas und beschleu­nigte in Richtung Kaarst. Plötzlich bremste der Wagen auf der Viersener Straße abrupt ab. Die drei Insassen spran­gen aus dem Auto, um dann wei­ter zu Fuß über ein Grundstück zu sprinten.

Von dort es ging es dann wei­ter über eine benach­barte Kleingartenanlage in Richtung „Lange Hecke”, wo sich die Spur der Verdächtigen in Höhe eines Kindergartens verlor.

Mittlerweile betei­lig­ten sich neben einem Polizeidiensthund der Bundespolizei und meh­re­ren Streifenwagenbesatzungen, auch ein Polizeihubschrauber an der groß­an­ge­leg­ten Fahndung. Trotz inten­si­ver Suchmaßnahmen konn­ten die Insassen bis­lang noch nicht ermit­telt wer­den. Die Mercedes A‑Klasse, nebst ver­meint­li­chem Diebesgut (Geldkassette), stell­ten die Beamten sicher.

Im Rahmen der wei­te­ren Ermittlungen stellte sich her­aus, dass genau die­ses Fahrzeug am glei­chen Tag, gegen 13:45 Uhr, einer Zeugin in Meerbusch auf der Witzfeldstraße auf­ge­fal­len war. Anschließend ver­schwand der Wagen in Richtung Poststraße. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men. Die Spurenauswertung dau­ert an.

Weitere mög­li­che Zeugen, die ver­däch­tige Beobachtungen im Tatortbereich gemacht haben, oder Hinweise auf die etwa 20 bis 25 Jahre alten Flüchtigen geben kön­nen, wer­den um einen Anruf bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131 3000 gebeten.

(319 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)