Meerbusch/​Kaarst: Betrüger immer noch erfolg­reich mit der Masche der „fal­schen Polizeibeamten”

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch, Kaarst (ots) Am Donnerstag (21.11.) schlu­gen „fal­sche Polizeibeamte” in Kaarst zu, nach­dem sie zunächst einen Meerbuscher tele­fo­nisch instru­iert hat­ten, Wertsachen vor einem Auto an der Straße „Am Hoverkamp” zu deponieren.

Offenbar gut geplant, hat­ten die Betrüger bereits am Vortag (20.11.) tele­fo­nisch Kontakt mit dem 62-​jährigen Mann aus Büderich auf­ge­nom­men. Der Anrufer behaup­tete, dass eine rumä­ni­sche Einbrecherbande es auf das Hab und Gut des ver­meint­li­chen Opfers und sei­ner Familienangehörigen abge­se­hen hätte.

Dabei trumpfte der Unbekannte mit Detailwissen zu den Vermögensverhältnissen und fami­liä­ren Hintergründen auf. Alles in allem erschien seine Geschichte dem Meerbuscher so glaub­wür­dig, dass er sich bereit erklärte, sein Barvermögen sowie Schmuck an der ver­ab­re­de­ten Stelle „Am Hoverkamp” in Kaarst, in einem schwar­zen Rucksack zu hinterlegen.

Der fal­sche Polizeibeamte hatte behaup­tet, das Geld und die Wertsachen auf Geheiß der zustän­di­gen Staatsanwaltschaft regis­trie­ren zu müs­sen, damit es anschlie­ßend vor den angeb­li­chen Einbrechern in Sicherheit gebracht wer­den könne.

Die Angaben des Unbekannten waren alle schlicht­weg gelo­gen. Kurz nach­dem der Meerbuscher den Rucksack abge­legt hatte, nahm der Täter oder ein Komplize die Beute an sich und ver­schwand damit auf nim­mer Wiedersehen. Doch es liegt die Beschreibung eines Zeugen vor, der den Tatverdächtigen beob­ach­tet hatte.

  • Demnach han­delte es sich um einen Mann, etwa 175 Zentimeter groß, von schlan­ker Statur, mit mit­tel­lan­gem brau­nen Haar und einem geschätz­ten Alter von 40 Jahren.
  • Der Täter trug Jeans, einen Pullover und dunkle Sportschuhe.

Als ihm der Betrug bewusst wurde, nahm er Kontakt zur Polizei auf. Die (echte) Kripo ermit­telt inzwi­schen und sucht nach Zeugen, die in Kaarst, im Umfeld der Straße „Am Hoverkamp”, am Donnerstag (21.11.), gegen13:30 Uhr, ermitt­lungs­dien­li­che Wahrnehmungen gemacht haben.

Zeugenhinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 in Neuss, unter der Telefonnummer 02131 300–0 entgegen.

(76 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)