Meerbusch/​Kaarst: Betrüger immer noch erfolg­reich mit der Masche der „fal­schen Polizeibeamten”

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Meerbusch, Kaarst (ots) Am Donnerstag (21.11.) schlu­gen „fal­sche Polizeibeamte” in Kaarst zu, nach­dem sie zunächst einen Meerbuscher tele­fo­nisch instru­iert hat­ten, Wertsachen vor einem Auto an der Straße „Am Hoverkamp” zu depo­nie­ren.

Offenbar gut geplant, hat­ten die Betrüger bereits am Vortag (20.11.) tele­fo­nisch Kontakt mit dem 62-​jährigen Mann aus Büderich auf­ge­nom­men. Der Anrufer behaup­tete, dass eine rumä­ni­sche Einbrecherbande es auf das Hab und Gut des ver­meint­li­chen Opfers und sei­ner Familienangehörigen abge­se­hen hätte.

Dabei trumpfte der Unbekannte mit Detailwissen zu den Vermögensverhältnissen und fami­liä­ren Hintergründen auf. Alles in allem erschien seine Geschichte dem Meerbuscher so glaub­wür­dig, dass er sich bereit erklärte, sein Barvermögen sowie Schmuck an der ver­ab­re­de­ten Stelle „Am Hoverkamp” in Kaarst, in einem schwar­zen Rucksack zu hin­ter­le­gen.

Der fal­sche Polizeibeamte hatte behaup­tet, das Geld und die Wertsachen auf Geheiß der zustän­di­gen Staatsanwaltschaft regis­trie­ren zu müs­sen, damit es anschlie­ßend vor den angeb­li­chen Einbrechern in Sicherheit gebracht wer­den könne.

Die Angaben des Unbekannten waren alle schlicht­weg gelo­gen. Kurz nach­dem der Meerbuscher den Rucksack abge­legt hatte, nahm der Täter oder ein Komplize die Beute an sich und ver­schwand damit auf nim­mer Wiedersehen. Doch es liegt die Beschreibung eines Zeugen vor, der den Tatverdächtigen beob­ach­tet hatte.

  • Demnach han­delte es sich um einen Mann, etwa 175 Zentimeter groß, von schlan­ker Statur, mit mit­tel­lan­gem brau­nen Haar und einem geschätz­ten Alter von 40 Jahren.
  • Der Täter trug Jeans, einen Pullover und dunkle Sportschuhe.

Als ihm der Betrug bewusst wurde, nahm er Kontakt zur Polizei auf. Die (echte) Kripo ermit­telt inzwi­schen und sucht nach Zeugen, die in Kaarst, im Umfeld der Straße „Am Hoverkamp”, am Donnerstag (21.11.), gegen13:30 Uhr, ermitt­lungs­dien­li­che Wahrnehmungen gemacht haben.

Zeugenhinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 in Neuss, unter der Telefonnummer 02131 300–0 ent­ge­gen.

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