Meerbusch: Nächtlicher Kellerbrand schnell gelöscht

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Weitere Infos hier oder hier:


Meerbusch-​Büderich – (Feuerwehr Meerbusch) In der Nacht zum Mittwoch (13.11.2019) wur­den meh­rere Löschzüge der Feuerwehr Meerbusch um kurz vor 1.00 Uhr zur Blumenstraße nach Büderich geru­fen.

Dort hat­ten sich im Keller des Mehrfamilienhauses mit Leinöl getränkte Lappen in einem Mülleimer sel­ber ent­zün­det. Dem schlech­ten Schlaf eines Hausbewohners ist es zu ver­dan­ken, dass nichts Schlimmeres pas­siert ist.

Er wurde auf den Brandgeruch auf­merk­sam und hat die Feuerwehr alar­miert. Die konnte den Brand schnell mit einem Trupp unter Atemschutz in den Kellerräumen aus­fin­dig machen und löschen. Zur Entrauchung des Kellers wur­den zwei Hochleistungslüfter ein­ge­setzt.

Im Einsatz waren die Löschzüge aus Büderich, Lank und Osterath sowie die Drehleiter der Hauptamtlichen Feuerwache und der Führungsdienst mit 35 Einsatzkräften. Nach einer knap­pen Stunde war der Einsatz been­det.

Erwähnenswert ist noch der Umstand, dass im Keller keine Rauchmelder vor­han­den waren, die den Brand hät­ten in der Entstehungsphase erken­nen kön­nen. Daher noch­mals unser Hinweis zu Rauchmeldern.

Gerade nachts kön­nen bereits kleine Brände zur töd­li­chen Gefahr für Bewohner und Tiere wer­den. Denn im Schlaf ist der Geruchssinn des Menschen sehr stark ein­ge­schränkt, so dass ein recht­zei­ti­ges Bemerken des Brandes nachts oft nicht mög­lich ist. Drei Atemzüge der gif­ten Brandgase kön­nen bereits zur Bewusstlosigkeit und dann zum Tod füh­ren. Heimrauchmelder bemer­ken den Brandrauch früh­zei­tig und wecken die Bewohner mit einem lau­ten Warnton auf. Rechtzeitig genug um die Brandräume ins Freie zu ver­las­sen.

Eine Empfehlung der Feuerwehr: Käufer soll­ten beim Erwerb von Heimrauchmeldern auf ein Prüfsigel des TÜV oder vom VdS (Verband der Sachversicherer) erach­ten. Solche Geräte sind geprüft und für den siche­ren Einsatz im Privatbereich zuge­las­sen.

(45 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

Leserhinweise oder Tipps

Bitte geben Sie ihre E-Mail ein, sodass wir in Kontakt bleiben können.