Jüchen: „Dackel in Zwangslage“ – Höhenretter der Feuerwehr Neuss im Einsatz

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen-​Gierath  – (Feuerwehr Jüchen) Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort „Dackel in Zwangslage“ auf die Bedburdycker Straße in Gierath alarmiert.

Der ein­tref­fende zustän­dige Löschzug wurde durch die Eigentümer infor­miert, dass ihr Dackel „Naldo” in eine ca. 20 Meter Tiefe und tro­ckene Zisterne gestürzt ist. Da der Hund an einer nur schlecht ein­seh­ba­ren Stelle lag, konn­ten wäh­rend der Erkundung zuerst keine Lebenszeichen erkannt wer­den, sodass von einer Bergung aus­ge­gan­gen wurde.

Aufgrund der Enge der Zisterne war eine umfang­rei­che tech­ni­sche Hilfeleistung von Nöten, sodass im Einsatzverlauf der Führungsdienst, Drehleiter und Rüstwagen, sowie Höhenretter der Feuerwehr Neuss nach­alar­miert wurden.

Als vor­be­rei­tende Maßnahmen wurde u.a. ein Regenrohr im obe­ren Bereich der Zisterne ent­fernt, Gasmessungen durch­ge­führt und die Zisterne beleuch­tet, sodass ein Höhenretter gesi­chert hin­ab­ge­las­sen wer­den konnte. Dieser konnte die Rückmeldung geben, dass Lebenszeichen erkenn­bar und der Hund bei Bewusstsein ist, sodass die Rettung fort­ge­setzt wurde und das Tier mit sei­ner Besitzerin und einem Mannschafttransportfahrzeug der Feuerwehr mit Sondersignal in die Tierklinik Mönchengladbach ver­bracht wurde.

Nach einer ers­ten in Augenscheinnahme durch einen Tierarzt hatte Dackel Naldo zumin­dest äußer­lich keine Verletzungen von sei­nem Sturz nach­ge­tra­gen, wobei wei­tere Untersuchungen noch aus­ste­hen. Wir wün­schen dem klei­nen Vierbeiner eine schnelle Erholung vom Erlebten.

Während des Einsatzes war die Bedburdycker Straße zwi­schen Schulstraße und Neuenhovener Straße voll gesperrt.

Eingesetzte Kräfte:
B‑Dienste (Feuerwehr Jüchen und Neuss), Einsatzleitwagen, Drehleiter, Rüstwagen, Löschzug Gierath, Höhenretter Neuss. Fotos(2): FW Jüchen

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