Jüchen: „Dackel in Zwangslage“ – Höhenretter der Feuerwehr Neuss im Einsatz

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Jüchen-Gierath  – (Feuerwehr Jüchen) Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort ,,Dackel in Zwangslage“ auf die Bedburdycker Straße in Gierath alarmiert.

Der eintreffende zuständige Löschzug wurde durch die Eigentümer informiert, dass ihr Dackel "Naldo" in eine ca. 20 Meter Tiefe und trockene Zisterne gestürzt ist. Da der Hund an einer nur schlecht einsehbaren Stelle lag, konnten während der Erkundung zuerst keine Lebenszeichen erkannt werden, sodass von einer Bergung ausgegangen wurde.

Aufgrund der Enge der Zisterne war eine umfangreiche technische Hilfeleistung von Nöten, sodass im Einsatzverlauf der Führungsdienst, Drehleiter und Rüstwagen, sowie Höhenretter der Feuerwehr Neuss nachalarmiert wurden.

Als vorbereitende Maßnahmen wurde u.a. ein Regenrohr im oberen Bereich der Zisterne entfernt, Gasmessungen durchgeführt und die Zisterne beleuchtet, sodass ein Höhenretter gesichert hinabgelassen werden konnte. Dieser konnte die Rückmeldung geben, dass Lebenszeichen erkennbar und der Hund bei Bewusstsein ist, sodass die Rettung fortgesetzt wurde und das Tier mit seiner Besitzerin und einem Mannschafttransportfahrzeug der Feuerwehr mit Sondersignal in die Tierklinik Mönchengladbach verbracht wurde.

Nach einer ersten in Augenscheinnahme durch einen Tierarzt hatte Dackel Naldo zumindest äußerlich keine Verletzungen von seinem Sturz nachgetragen, wobei weitere Untersuchungen noch ausstehen. Wir wünschen dem kleinen Vierbeiner eine schnelle Erholung vom Erlebten.

Während des Einsatzes war die Bedburdycker Straße zwischen Schulstraße und Neuenhovener Straße voll gesperrt.

Eingesetzte Kräfte:
B-Dienste (Feuerwehr Jüchen und Neuss), Einsatzleitwagen, Drehleiter, Rüstwagen, Löschzug Gierath, Höhenretter Neuss. Fotos(2): FW Jüchen

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