Meerbusch: Schulen wer­den neu aus­ge­stat­tet – Fahrradständer für mehr Sicherheit

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Meerbusch – Die Meerbuscher Schulen bekom­men neue Fahrradständer- der Anfang wurde jetzt an der Maria-​Montessori-​Gesamtschule in Büderich gemacht. 

Die neuen Radständer sol­len vor allem dieb­stahl­si­che­rer als die alten Modelle sein und die Räder vor Beschädigungen schüt­zen, was letzt­lich auch für mehr Verkehrssicherheit sorgt, da Lampen und Reflektoren nicht so schnell kaputt gehen. „Ich freue mich, dass die Fahrradständer so gut von den Schülerinnen und Schülern ange­nom­men wer­den. Ich bin über­haupt begeis­tert, dass so viele Kinder und Jugendliche mit dem Fahrrad zur Gesamtschule kom­men“, freut sich Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage.

Und tat­säch­lich: Trotz typi­schem November-​Wetter und Regen ist der Fahrradparkplatz der Schule voll mit Rädern. „Wir sind eine fahr­rad­be­geis­terte Schule“, berich­tet Klaus Heesen, Schulleiter der Maria-​Montessori-​Gesamtschule. Seit Jahren nimmt bei­spiels­weise ein Team beim „Stadtradeln“ teil. In die­sem Jahr lan­de­ten die Fahrradfahrer der Gesamtschule mit ins­ge­samt 13.879 erra­del­ten Kilometern auf Platz zwei der Meerbuscher Gesamtwertung. 

Regelmäßig mit dem Fahrrad fährt William die Strecke von sei­nem zu Hause in Lank zur Schule nach Büderich. „Die neuen Fahrradständer sind wirk­lich toll. Es sieht dadurch viel ordent­li­cher aus, weil die Räder sich nicht mehr in die Quere kom­men“, berich­tet der 12jährige. „Wir kön­nen die Fahrräder auch viel bes­ser abschlie­ßen“, ergänzt sein Freund Henry. Bei der Fahrradabstellanlage mit dem Namen „Beta XXL“ der Firma Orion wurde näm­lich auf eine sta­bile Konstruktion aus Stahlrohren Wert gelegt, die nicht nur Vandalismus ver­hin­dern, son­dern auch fle­xi­ble Gestaltungsmöglichkeiten bie­ten soll.

Nach und nach wer­den alle Meerbuscher Schulen mit den neuen Fahrradständern ausgestattet- für die Grundschulen gibt es extra eine Mini-​Variante für klei­nere Räder. Die Umrüstung ist Teil des Radverkehrskonzeptes, dass von der Politik beschlos­sen wurde. „Wir haben beim Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz einen Förderantrag gestellt, auf des­sen Bescheid wir jetzt noch war­ten“, berich­tet Denise Pottbäcker, Klima- und Nahmobilitätsmanagerin der Stadt Meerbusch.

Wir rech­nen im Frühjahr 2020 mit einem Ergebnis, sodass wir ab dem kom­men­den Sommer mit den Arbeiten begin­nen kön­nen“. Insgesamt wur­den im städ­ti­schen Haushalt für die Jahre 2019 und 2020 200.000 Euro für die Erneuerung der Fahrradabstellanlagen ein­ge­stellt. Allein an der Gesamtschule sind dadurch 264 neue Stellplätze entstanden. 

Bereits zu Beginn des Jahres hatte der Förderverein der Maria-​Montessori-​Gesamtschule auf eigene Kosten einen Teil der alten Fahrradständer durch neue ersetzt. 

Sara (l.), Daniel, Nicole, William und Henry (v.r.n.l.), nut­zen die neuen Fahrradständer regel­mä­ßig. Denise Pottbäcker, Klima- und Nahmobilitätsmanagerin der Stadt Meerbusch, Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage und Schulleiter Klaus Heesen, freuen sich, dass der Fahrradparkplatz so gut ange­nom­men wird. Foto: Stadt
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