Dormagen: So wird Herbstlaub rich­tig entsorgt

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Es ist Herbst, die Blätter fär­ben sich bunt und fal­len von den Bäumen. Das Herbstlaub sam­melt sich in gro­ßen Mengen auf Straßen, Gehwegen und Plätzen an. 

Das Laub muss rasch besei­tigt wer­den, da es beson­ders dann, wenn es nass oder feucht ist, eine Gefahrenquelle dar­stellt. Für die Laubbeseitigung hat die Stadt an Straßen mit beson­ders hohem städ­ti­schen Baumbestand in den ver­gan­ge­nen Tagen wie­der Laubkörbe auf­ge­stellt, in denen die Bürger das Laub von öffent­li­chen Gehwegen sam­meln und ent­sor­gen können.

Nicht gestat­tet ist es, das Laub vom Gehweg auf die Straße zu keh­ren, damit es bei der nächs­ten Straßenreinigung durch die Kehrmaschine ent­sorgt wird.

Wer die Laubkörbe für das Laub der Straßenbäume nutzt, sollte dar­auf ach­ten, diese nicht mit Tüten, Säcken, Gartenabfällen, Grünschnitt, Erde und ande­ren Abfällen zu fül­len. Die gesam­melte Laubmenge kann sonst nicht kom­pos­tiert wer­den. Auch Laub aus pri­va­ten Gärten und Vorgärten gehört nicht in die Laubkörbe, son­dern in die Biotonne oder kann pri­vat kom­pos­tiert werden.

Eine grö­ßere Menge an Gartenabfällen kann noch für November tele­fo­nisch unter 0180 2301450 oder online unter www​.ent​sor​gung​-nie​der​rhein​.de ange­mel­det wer­den. Die Menge darf drei Kubikmeter jedoch nicht über­schrei­ten. Größere Mengen von Grün- und Gartenabfällen nimmt die Kompostierungsanlage in Korschenbroich, L361, Am blauen Stein an. Öffnungszeiten: mon­tags bis frei­tags von 7 bis 16.30 Uhr und sams­tags von 7.30 bis 12.30 Uhr. Weitere Infos gibt es tele­fo­nisch unter 02182 821623.

Der Naturschutzbund (NABU), das Umweltamt und die Abfallberater raten dazu, so viel wie mög­lich selbst zu kom­pos­tie­ren. Zum einen wird frucht­bare Komposterde gewon­nen und zum ande­ren bie­tet der Komposthaufen vie­len Tieren Schutz und Nahrung. Äste, die mit einem Häcksler zer­klei­nert wur­den, kön­nen zum Abdecken von Beeten benutzt wer­den. Dies för­dert lang­fris­tig die Humusbildung, dient in Trockenperioden als Verdunstungsschutz und sorgt für weni­ger Unkrautwuchs.

Das Umweltamt und das Ordnungsamt wei­sen dar­auf hin, dass das Verbrennen von Laub- und Gartenabfällen eben­falls nicht gestat­tet ist und eine emp­find­li­che Geldbuße nach sich zieht. 

(53 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)