Neuss: SPD for­dert Bürgerbeteiligung für den „Grünen Weg“

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Gnadental – Die Gnadentaler sol­len die Möglichkeit erhal­ten, bei einer Infoveranstaltung über die Pläne für den Umbau des Grünen Wegs zu dis­ku­tie­ren, zu den Plänen der Stadt Stellung zu neh­men und Verbesserungsvorschläge einzubringen.

Dafür wird sich die SPD Neuss in der kom­men­den Woche gegen­über der Stadt Neuss ein­set­zen. Sollte das mit dem bis­lang geplan­ten Beginn der Kanalsanierung nicht mög­lich sein, wirbt die SPD für eine Verschiebung der Gesamtmaßnahme.

Ideen der Anwohner berücksichtigen
„Die Anwohnerinnen und Anwohner möch­ten, dass ihre eige­nen Ideen vor einem Straßenumbau zumin­dest von der Stadt Neuss geprüft wer­den“, erklärt die stell­ver­tre­tende Bürgermeisterin Gisela Hohlmann, die für die SPD den Wahlkreis Gnadental betreut. Der Wunsch nach einer for­mel­len Bürgerbeteiligung war ihrer Aussage nach „eine der Hauptforderungen bei unse­rer letz­ten Dialogveranstaltung Ende September in Gnadental“.

Maßnahmen zur Einhaltung des Tempolimits
Zahlreiche Besucher beschäf­tigte bei der Dialogveranstaltung ins­be­son­dere die Frage, ob die Ausbauplanung der Stadt Neuss aus­rei­chend bau­li­che Maßnahmen vor­sieht, um für eine Einhaltung des seit vie­len Jahren gewünsch­ten Tempolimits auf 30 km/​h sor­gen zu kön­nen. „Bei unse­rer Veranstaltung wur­den bei­spiels­weise zusätz­li­che Aufpflasterungen ange­regt“, sagt Gisela Hohlmann. Auch der Erhalt mög­lichst vie­ler Parkplätze sei ein wich­ti­ges Thema gewesen.

Änderungen an Ausbauprogramm ermöglichen
Die feh­lende Bürgerbeteiligung hängt auch mit den bis­he­ri­gen Diskussionen im Stadtrat zusam­men. Denn die Stadt Neuss wurde von allen Fraktionen im Stadtrat auf­ge­for­dert, mög­lichst kurz­fris­tig die Geschwindigkeitsbegrenzung umzu­set­zen. „Die Verwaltung hat aller­dings von Anfang an klar gemacht, dass dafür bau­li­che Maßnahmen not­wen­dig sind“, erklärt Gisela Hohlmann.

Das mit der not­wen­di­gen Kanalsanierung gekop­pelte und in kur­zer Zeit von der Verwaltung aus­ge­ar­bei­tete Ausbauprogramm wurde dann ein­stim­mig im Stadtrat zur Umsetzung frei­ge­ge­ben. „Je nach Verlauf der Infoveranstaltung müsste das bis­he­rige Ausbauprogramm aus die­sem Grund ange­passt und erneut im Stadtrat bera­ten wer­den,“ so Gisela Hohlmann.

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