Rommerskirchen: Drama um Familie – mög­li­che Pilzvergiftung mit Lebensgefahr

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Am gest­ri­gen Donnerstag, den 31.10.2019, könnte sich das Leben einer fünf­köp­fi­gen Familie dra­ma­tisch ver­än­dern. Nach vor­lie­gen­den Informationen kann Lebensgefahr nicht aus­ge­schlos­sen werden.

Am spä­ten Nachmittag wurde der Rettungsdienst zu einem Einsatz nach Rommerskirchen alar­miert. Hier klag­ten meh­rere Personen über akute Beschwerden. Mit Eintreffen des Rettungsdienstes wur­den meh­rere Personen betreut und in ein Krankenhaus verbracht.

Nach wei­ter­füh­ren­den, ärzt­li­chen Untersuchungen konnte die mög­li­che Ursache eine Pilzvergiftung sein. Wie der Rhein-​Kreis Neuss schon in einer Meldung hier ver­öf­fent­lichte, gibt es Ähnlichkeiten zwi­schen dem hoch­gif­ti­gen Knollenblätterpilze und dem genieß­ba­ren Champignon. Es sol­len sich im Wohnhaus der Betroffenen zahl­rei­che Pilze befun­den haben, dar­un­ter auch Knollenblätterpilze.

Am Abend kam es zu einem Folgeeinsatz der Rettungsdienstes. Zwei wei­tere Personen muss­ten mit Vergiftungserscheinungen in Krankenhäuser trans­por­tiert wer­den. Über den gegen­wär­ti­gen Zustand der betrof­fe­nen Personen lie­gen gegen­wär­tig keine wei­te­ren Informationen vor.

Die Knollenblätterpilze ver­ur­sa­chen das Phalloides-​Syndrom, das mit einer Latenzzeit von etwa 8 bis 12 Stunden (sel­te­ner 2 bis 7 oder bis 36 Stunden) nach Pilzgenuss mit Brechdurchfällen beginnt. Nach etwa 24 Stunden stellt sich häu­fig eine Beruhigung ein, die jedoch nur bei leich­ten Vergiftungen ein Zeichen der Genesung ist, in schwe­re­ren Fällen kommt es zu Leberschäden, die nach 4 bis 16 (meist 8) Tagen zum Tod füh­ren kön­nen.” Quelle: Wikipedia

Je nach Verlauf der Ereignisse wird es keine wei­tere Berichterstattung geben. Robert Schilken, Herausgeber

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