Grevenbroich: Kriminalität gegen Senioren – pas­siert mir doch nicht!

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Zum Wochenbeginn luden die städ­ti­schen Seniorenbeauftragten Bianca Grob-​Zetzmann, Wolfgang Latzel und Wolfgang Norf Seniorinnen und Senioren zur Veranstaltung „Kriminalität gegen alte Menschen“ in den Bernadus-​Saal ein.

Zahlreiche inter­es­sierte Teilnehmer folg­ten der Einladung. Wer der Meinung ist, das könne ihr oder ihm nicht pas­sie­ren, erfuhr von Polizeihauptkommissar Jochen Hilgers Anderes. Im Rahmen der Prävention zeigte der Hauptkommissar, wie zum Beispiel der soge­nannte „Enkeltrick“ oder Taschendiebstahl funk­tio­nie­ren und wie Frau oder Mann sich davor schüt­zen können.

Beim „Enkeltrick“ mel­den sich Betrüger über das Telefon vor­zugs­weise bei älte­ren Personen, deren Nummern über das Telefonbuch ein­seh­bar sind. Unter Vortäuschung fal­scher Tatsachen geben sich die Trickbetrüger als naher Verwandter aus, um an Bargeld oder Wertgegenstände zu gelangen.

Mit hoher Schauspielkunst wird auf die Opfer Druck aus­ge­übt, wodurch diese gestresst wer­den, Angstzustände bekom­men kön­nen und dadurch „kopf­los“ han­deln. In so einer Situation hilft es nur, den Hörer auf­zu­le­gen, rät Polizeihauptkommissar Hilgers oder bei unbe­kann­ten Telefonnummern gar nicht erst den Hörer abzunehmen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Frau Birgit Steins von der Caritas. Sie stellt das Projekt „Alltagshelfer Grevenbroich“ vor: Die Alltagshelfer bie­ten Hilfe für den Alltag und unter­stüt­zen Menschen, die aus gesund­heit­li­chen oder alters­be­ding­ten Gründen bestimmte Alltagssituationen nicht mehr ohne Hilfe bewäl­ti­gen kön­nen. Die städ­ti­schen Seniorenbeauftragten stan­den den Seniorinnen und Senioren mit Rat und Tat vor Ort zur Verfügung und freu­ten sich über die gute Resonanz.

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