Grevenbroich: Schwerer Rohrbruch in Kapellen – Mehrstündige Straßensperrung

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich-​Kapellen – (FW Grevenbroich) Anwohner, denen beim Duschen uner­war­tet das Wasser ver­siegte, Autofahrer, die auf der Straße plötz­lich durch zen­ti­me­ter­tie­fes Wasser fah­ren mussten.

Am Montagmorgen wurde man­chem im Kapellener Norden schlag­ar­tig klar, dass ent­lang von Josef-​Thienen-​Straße, Neißestraße und Neusser Straße etwas nicht mit rech­ten Dingen zugeht. Die gegen 8:35 Uhr von der Kreisleitstelle alar­mier­ten Kräfte der Feuerwehr stel­len wenig spä­ter einen kapi­ta­len Rohrbruch im Bereich der Kreuzung Josef-​Thienen- und Neißestraße fest.

Auf bei­den Fahrbahnseiten spru­delte reich­lich mit Sand ver­setz­tes Wasser mit hohem Druck aus dem Boden. Um die Einsatzstelle gefahr­los unter­su­chen zu kön­nen und zu ver­hin­dern, dass Fahrzeuge im mög­li­cher­weise unter­spül­ten Fahrbahnverlauf ein­bre­chen, sperr­ten die Einsatzkräfte umge­hend bis zum Eintreffen der Experten der Gas- und Wasserwerke Grevenbroich (GWG) die Straße ab.

Dass der Fahrer eines Busses der Linie 869 die Absperrungen den­noch umkurvte und die Einsatzfahrzeuge der Wehr über den Bürgersteig umfuhr, hin­ter­ließ die Helfer sprachlos.

Den Fachkräften der GWG gelang es rund einer Stunde nach dem Alarm, die beschä­dig­ten Wasserleitungen still­zu­le­gen. Anschließend began­nen sie mit der Suche nach der Schadensstelle. Diese gestal­tet sich aller­dings auf­wen­dig, da das Leck – ent­ge­gen ers­ten Vermutungen – nicht an einem Schieber im Kreuzungsbereich auf­ge­tre­ten ist. Voraussichtlich dau­ern die Arbeiten daher noch bis weit in den Montagnachmittag hin­ein. Solange bleibt der Straßenzug im Bereich des Rohrbruchs für die Durchfahrt gesperrt.

Für die Kräfte der Grevenbroicher Wehr, die von der Hauptamtlichen Wache und der Löscheinheit Kapellen aus­ge­rückt waren, war der Einsatz nach rund zwei Stunden Dauer beendet.

Foto: Feuerwehr
(139 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)