Grevenbroich: Schwerer Rohrbruch in Kapellen – Mehrstündige Straßensperrung

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Grevenbroich-​Kapellen – (FW Grevenbroich) Anwohner, denen beim Duschen uner­war­tet das Wasser ver­siegte, Autofahrer, die auf der Straße plötz­lich durch zen­ti­me­ter­tie­fes Wasser fah­ren muss­ten.

Am Montagmorgen wurde man­chem im Kapellener Norden schlag­ar­tig klar, dass ent­lang von Josef-​Thienen-​Straße, Neißestraße und Neusser Straße etwas nicht mit rech­ten Dingen zugeht. Die gegen 8:35 Uhr von der Kreisleitstelle alar­mier­ten Kräfte der Feuerwehr stel­len wenig spä­ter einen kapi­ta­len Rohrbruch im Bereich der Kreuzung Josef-​Thienen- und Neißestraße fest.

Auf bei­den Fahrbahnseiten spru­delte reich­lich mit Sand ver­setz­tes Wasser mit hohem Druck aus dem Boden. Um die Einsatzstelle gefahr­los unter­su­chen zu kön­nen und zu ver­hin­dern, dass Fahrzeuge im mög­li­cher­weise unter­spül­ten Fahrbahnverlauf ein­bre­chen, sperr­ten die Einsatzkräfte umge­hend bis zum Eintreffen der Experten der Gas- und Wasserwerke Grevenbroich (GWG) die Straße ab.

Dass der Fahrer eines Busses der Linie 869 die Absperrungen den­noch umkurvte und die Einsatzfahrzeuge der Wehr über den Bürgersteig umfuhr, hin­ter­ließ die Helfer sprach­los.

Den Fachkräften der GWG gelang es rund einer Stunde nach dem Alarm, die beschä­dig­ten Wasserleitungen still­zu­le­gen. Anschließend began­nen sie mit der Suche nach der Schadensstelle. Diese gestal­tet sich aller­dings auf­wen­dig, da das Leck – ent­ge­gen ers­ten Vermutungen – nicht an einem Schieber im Kreuzungsbereich auf­ge­tre­ten ist. Voraussichtlich dau­ern die Arbeiten daher noch bis weit in den Montagnachmittag hin­ein. Solange bleibt der Straßenzug im Bereich des Rohrbruchs für die Durchfahrt gesperrt.

Für die Kräfte der Grevenbroicher Wehr, die von der Hauptamtlichen Wache und der Löscheinheit Kapellen aus­ge­rückt waren, war der Einsatz nach rund zwei Stunden Dauer been­det.

Foto: Feuerwehr
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