Neuss: Richtfest Lebenshilfe-​Wohn-​Projekt in Allerheiligen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Das Tempo, das die Neusser Lebenshilfe beim Bau des neuen Wohnhauses in Allerheiligen vor­legt, erstaunte nicht nur die Besucherinnen und Besucher des Richtfestes am 9. Oktober an der Marga-Groove-Str.

Auch Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und der Neusser Sozialdezernent Ralf Hörsken zeig­ten sich sicht­lich beein­druckt. Denn weni­ger als 70 Tage wurde hier gear­bei­tet, bis der Rohbau stand. Jetzt offen­bart sich schon deut­lich, was in der ers­ten Hälfte 2020 bezo­gen wer­den soll: acht Apartments für Menschen mit Handicap, vier im Erdgeschoss und vier auf der ers­ten Etage.

Jedes Zimmer wird ein eige­nes Bad haben. Jeweils ein Zimmer pro Etage ist noch groß­zü­gi­ger aus­ge­stat­tet, um opti­mal für Rollstuhlfahrer geeig­net zu sein. Das ganze Haus ist bar­rie­re­frei gestal­tet und ver­fügt über einen Fahrstuhl.

Auf der zwei­ten Etage wird ein gemüt­li­cher Wohn- und Küchenbereich ein­ge­rich­tet, der allen bal­di­gen Bewohner(inne)n zur Verfügung ste­hen wird. Ebenso wie der Wasch- und Trockenraum sowie der ein­la­dende Garten samt Terrasse.

Lebenshilfe-​Vorsitzende Angelika Quiring-​Perl lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und hob die beson­dere Lage des spä­ter vom Ambulant Unterstützten Wohnen betreu­ten Hauses her­vor: „Unsere Menschen soll­ten mit­ten­drin sein.”

Genauso wie hier bald die Mitglieder der neuen Wohngemeinschaft, Erwachsene ab 18 Jahren mit geis­ti­ger Beeinträchtigung, in die­sem wach­sen­den agi­len Stadtteil von Neuss, inmit­ten freund­li­cher Nachbarschaft, opti­mal ange­bun­den an die Stadt und umringt von Wald und Wiesen sowie zahl­rei­chen Freizeitangeboten.

Vorstandsmitglied des Lebenshilfe Neuss e.V. Heinz Stirken beim sym­bo­li­schen Hammerschlag auf dem Richtfest an der Marga-​Groove-​Str. Foto: Lebenshilfe
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