Meerbusch: Kellerbrand – Großübung der Feuerwehr

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Kellerbrände in Gebäuden zäh­len mit zu den gefähr­lichs­ten Einsätzen für Feuerwehren. Wenn sie dann auch noch in einer gro­ßen Schule statt­fin­den erhöht sich die Gefahrenlage noch ein­mal durch die Anzahl der betrof­fe­nen Personen. 

Grund genug für die Feuerwehr Meerbusch in die­sen Tagen mit einem Großaufgebot bestehend aus drei Löschzügen und zwei Drehleitern im städ­ti­schen Mataré-​Gymnasium zu üben. Angenommen wurde ein Brand im weit­läu­fi­gen und ver­schach­tel­ten Keller des Gymnasiums. Fünf Menschen wur­den in dem Bereich ver­misst und muss­ten schnells­tens geret­tet werden.

Dichter Rauch, der durch künst­li­chen Nebele erzeugt wurde, behin­derte die Personen bei der Flucht und nahm den vor­ge­hen­den Feuerwehrtrupps die Sicht. Schnell war klar, dass viele Feuerwehrtrupps mit Atemschutz zur Menschenrettung ein­ge­setzt, gleich­zei­tig der Brandherd loka­li­siert und eine Führungsstruktur auf­ge­baut wer­den musste. Über zwei Zuwege ver­schaff­ten sich die Übungsakteure Zugang zum Keller. Während die ers­ten Atemschutztrupps über das Foyer der Schule in den Keller vor­gin­gen und dabei lange Schlauchleitungen für das Löschwasser mit sich füh­ren muss­ten, gin­gen andere Feuerwehreinheiten über einen Kellereingang von einer ande­ren Gebäudeseite in den betrof­fe­nen Bereich vor.

Diese Taktik zeigte schnell Wirkung. Innerhalb von weni­gen Minuten waren alle fünf Personen aus dem ange­nom­me­nen Gefahrenbereich geret­tet und auch der simu­lierte Brandherd gelöscht. Anschließend wurde mit meh­re­ren Hochleistungslüftern der ver­teilte Nebel aus den Kellerräumen gedrückt. In der anschlie­ßen­den Nachbesprechung mit allen Übungseilnehmern wur­den die Abläufe noch mal durch­ge­spro­chen und wich­tige Erkenntnisse für das Vorgehen im Gefahrenbereich, die Kommunikation zwi­schen den Führungskräften und die Beschaffenheit des Gebäudes gezogen.

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