Dormagen: Stadt initi­iert Pakt für den Leistungssport

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Neuausrichtung der Sportlerehrung war der erste Schritt. Jetzt sol­len wei­tere fol­gen, damit Leistungssportlerinnen und Leistungssportler in Dormagen künf­tig noch bes­ser geför­dert wer­den kön­nen und mehr Wertschätzung spüren.

Deshalb hat der Sportservice der Stadt in Zusammenarbeit mit den Bundesstützpunkten Fechten und Ringen jetzt einen Pakt für den Leistungssport initi­iert. „Dormagen ist Sportstadt, das kommt gerade in der Verbundenheit und guten Zusammenarbeit zwi­schen Stadt und Sportvereinen zum Ausdruck“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Und wir wol­len bes­ser wer­den. Deshalb müs­sen wir uns stän­dig wei­ter­ent­wi­ckeln, für noch bes­sere Bedingungen und eine noch attrak­ti­vere Förderkulisse sor­gen. Dazu ist auch der Dialog mit exter­nen Fachleuten von zen­tra­ler Bedeutung.“

Um die­sen Dialog in Gang zu brin­gen, konnte Sportservice-​Leiter Swen Möser mit Prof. Dr. Swen Körner von der Deutschen Sporthochschule Köln und Annika Reese vom Olympiastützpunkt Rheinland zwei wert­volle Referenten für den ers­ten Tag des Leistungssports am Dienstag, 1. Oktober, in der Kulturhalle gewin­nen. Die bei­den Sportfachleute lie­fer­ten wich­ti­gen Input. Der ehe­ma­lige Dormagener Leistungssportler Swen Körner ver­deut­lichte anschau­lich die Zusammenhänge zwi­schen Leistungssport und gesell­schaft­li­chem Umfeld. Körner stellte dabei die Motivationsarten der Leistungssportler her­aus und zeigte Ansatzpunkte für die Stadt auf, um die Motivation der Sportler zu steigern.

Annika Reese stellte als Fachfrau für Laufbahnberatung und duale Karriereplanung die Vorteile von Leistungssportlern im Beruf her­aus und ver­deut­lichte die geän­der­ten Rahmenbedingungen bei der Sportförderung von Bundesstützpunkten aus Sicht des Olympiastützpunktes. Diese Veränderungen und die damit ver­bun­de­nen Auswirkungen auf die Bundesstützpunkte in Dormagen mach­ten auch die bei­den Mitorganisatoren Heinz Schmitz (Stützpunktleiter Ringen) und Olaf Kawald (Stützpunktleiter Fechten) in ihrem Vortrag deut­lich. Sie zeig­ten auf, dass diese Veränderung erheb­li­che Auswirkungen auf die Sportlandschaft in Dormagen haben kann.

Auch Bürgermeister Lierenfeld lobte das neue Gesprächsformat: „Das war ein guter und kon­struk­ti­ver Austausch. Wir möch­ten, dass dar­aus dem­nächst kon­krete Schritte fol­gen. Deshalb wer­den wir dem Sportausschuss Ideen vor­schla­gen, was wir in Zukunft noch unter­neh­men kön­nen, um den Leistungssport in Dormagen zu för­dern. Dazu gehört zum Beispiel, dass wir unsere Förderrichtlinien über­ar­bei­ten. Aber auch, dass wir Leistungssportlern künf­tig mög­lichst viel­fäl­tige beruf­li­che Erfahrungen bei der Stadt ermög­li­chen wol­len.“ Eine ent­spre­chende Vorlage werde vom Sportservice jetzt erarbeitet.

2020 soll wie­der ein Tag des Leistungssports statt­fin­den, ver­si­chert Möser: „Wir wol­len das nächs­tes Jahr auf jeden Fall wie­der­ho­len. Denn das Format ver­eint prak­ti­sche Erfahrungen und sport­li­chen Sachverstand. Das bie­tet viel­fäl­tige Anknüpfungspunkte für unsere täg­li­che Arbeit“, so Möser.

(v. l.): Heinz Schmitz (Leiter Bundesstützpunkt Ringen), Bürgermeister Erik Lierenfeld, Olaf Kawald (Leiter Bundesstützpunkt Fechten), Moderator Detlev Zenk und Sportservice-​Leiter Swen Möser. Foto: Stadt
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