Rhein-​Kreis Neuss: Mosaikschule in Grevenbroich bekommt mehr Platz

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Die Mosaikschule, eine Förderschule für geis­tige Entwicklung in Trägerschaft des Rhein-​Kreis Neuss-​Kreises Neuss, bekommt mehr Platz. Grund sind die stei­gen­den Anmeldezahlen: 

Vor den Sommerferien besuch­ten noch 142 Mädchen und Jungen die Mosaikschule in Grevenbroich-​Hemmerden; aktu­ell sind es 155. Deshalb wur­den kurz­fris­tig zwei Fachräume im Hauptgebäude in Klassenzimmer umge­wan­delt. Die Fachräume sind jetzt in zwei vor kur­zem auf­ge­stell­ten Schulcontainern untergebracht.

Wir sind froh, dass wir mit die­ser Zwischenlösung Platz für die neuen Schülerinnen und Schüler schaf­fen konn­ten“, betont Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. „Uns ist wich­tig, dass wir keine Kinder abwei­sen müs­sen.“ Denn Eltern sol­len auch in Zukunft frei wäh­len kön­nen, ob sie ihr Kind in eine Förderschule oder in eine Regelschule in eine Klasse mit gemein­sa­men Unterricht schi­cken. „Für man­che Kinder ist die Förderschule, an der sie inten­siv betreut wer­den kön­nen, die rich­tige Wahl“, sagt Petrauschke und fügt hinzu: „Wenn Förderschulen wie die Mosaikschule dau­er­haft mehr Anmeldungen bekom­men, müs­sen zusätz­li­che Klassenräume gebaut werden.“

An der Mosaikschule besu­chen höchs­tens 13 Schüler eine Klasse. Die neuen Container bie­ten auf ins­ge­samt 130 Quadratmetern nicht nur Platz für zwei Fachräume, son­dern auch für einen Differenzierungsraum. Sie sind über eine Rampe erreich­bar und damit barrierefrei.

Kreisdezernent Harald Vieten berich­tet, dass die Container zunächst zwei Jahre lang im Einsatz sein wer­den. „Die Kosten dafür betra­gen rund 160.000 Euro“, sagt Vieten. Als fest­stand, dass die Anmeldezahlen im Frühling 2019 in der Mosaikschule sprung­haft nach oben anstie­gen, erar­bei­tete das Amt für Gebäudewirtschaft des Rhein-​Kreises Neuss zusam­men mit dem Schulverwaltungsamt und der Schulleitung in weni­gen Monaten diese Übergangslösung, um keine Kinder abwei­sen zu müssen.

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