Neuss: Digitale Fahrzeugzulassung fin­det in der drit­ten i‑Kfz-​Stufe vor­läu­fi­gen Höhepunkt

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Rhein-​Kreis Neuss – Die Digitalisierung bei der Fahrzeugzulassung schrei­tet voran. Sie hat mit der Einführung der drit­ten i‑Kfz-​Stufe am 1. Oktober ihren vor­läu­fi­gen Höhepunkt erreicht. Das berich­tet das Straßenverkehrsamt des Rhein-​Kreises Neuss unter Leitung von Ulrike Holz und Barbara Edelhagen.

Mit Einführung der ers­ten i‑Kfz-​Stufe 2015 wurde die digi­tale und medi­en­bruch­freie Außerbetriebsetzung über das Internet für Privatpersonen rea­li­siert. Voraussetzung war, dass das Fahrzeug nach dem 1. Januar 2015 zuge­las­sen wurde und mit den ent­spre­chen­den Sicherheitscodes auf den Kennzeichenschildern sowie auf der Zulassungsbescheinigung Teil I ver­se­hen war. Ein per­sön­li­ches Erscheinen in der Zulassungsbehörde war somit nicht mehr erforderlich.

Dabei waren die Nutzungszahlen der inter­net­ba­sier­ten Außerbetriebsetzung mit bun­des­weit eini­gen hun­dert Fällen zuerst eher ver­hal­ten. Eine denk­bare Ursache hier­für könnte sein, dass diese Möglichkeit der Außerbetriebsetzung nur für Fahrzeuge rea­li­sier­bar ist, die seit dem 1. Januar 2015 zuge­las­sen wurden.

Die zweite i‑Kfz-​Stufe 2017 ermög­lichte die Wiederzulassung eines Fahrzeugs, vor­aus­ge­setzt, Fahrzeughalter, Zulassungsbezirk und Kennzeichen blie­ben gleich. Die Zulassungsbescheinigung Teil I und die dazu­ge­hö­ri­gen Zulassungsplaketten wur­den dem Antragsteller nach Bearbeitung in der Zulassungsbehörde pos­ta­lisch zugestellt.

Die Nutzung der inter­net­ba­sier­ten Wiederzulassung (ohne Halter- und Kennzeichenwechsel) wurde im Rhein-​Kreis Neuss seit Einführung jedoch nicht in Anspruch genommen.

In der drit­ten i‑Kfz-​Stufe wird jetzt eine voll­stän­dig auto­ma­ti­sierte Antragsbearbeitung bei den Vorgangsarten Außerbetriebsetzung, Adressänderung und Umschreibung unter der Bedingung der Mitnahme des bis­he­ri­gen gül­tig gestem­pel­ten Kennzeichens rea­li­siert. Eine teil­au­to­ma­ti­sierte Antragsbearbeitung ist bei der Neuzulassung, Wiederzulassung und Umschreibung ohne Kennzeichenmitnahme mög­lich. Wie in der zwei­ten Stufe wer­den die Zulassungsbescheinigungen und die Zulassungsplaketten sowie das Prüfsiegel (Hauptuntersuchung) nach abschlie­ßen­der Bearbeitung pos­ta­lisch zugestellt.

Die Zahlung der Verwaltungsgebühr ist bei der Antragsstellung per e‑Payment-​System auto­ma­tisch zu ent­rich­ten. Für Amtsleiterin Ulrike Holz und ihre Stellvertreterin Barbara Edelhagen ist die Umsetzung der drit­ten i‑Kfz-​Stufe „ein wei­te­rer kon­se­quen­ter Schritt, den Digitalisierungsprozess der Fahrzeugzulassung voran zu brin­gen“. Nach der Einführung der inter­net­ba­sier­ten Kfz-​Zulassung für Privatpersonen ist in einem nächs­ten Schritt die Ausweitung der Online-​Zulassung auf juris­ti­sche Personen geplant. Insbesondere Unternehmen sol­len davon profitieren.

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