Klartext​.NRW: 15.600 zusätz­li­che Erzieherinnen und Erzieher feh­len in NRW

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – In NRW feh­len laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung rund 15.600 Vollzeit-​Fachkräfte in den Kitas. „Es geht hier um Bildungsqualität. 

Es geht um die Frage, ob NRW best­mög­li­che früh­kind­li­che Bildung für die Kleinsten will. Uns errei­chen aus der Praxis immer wie­der alar­mie­rende Signale und auch unsere Umfragen kom­men zu ähn­li­chen dra­ma­ti­schen Ergebnissen. Wir for­dern end­lich ange­mes­sene Personalschlüssel, also genü­gend Fachkräfte für die Kinder.

Wir brau­chen end­lich Qualitätsstandards, damit es künf­tig nicht mehr vom Wohnort abhän­gig ist, ob Kinder ange­mes­sen betreut wer­den kön­nen. Das wäre nötig, um mehr Chancengleichheit zu schaf­fen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBENRW.

Um dem Fachkräftemangel zu begeg­nen, plant Familienminister Stamp ein Quereinsteiger-​Programm. „Die Fehler der Schulpolitik soll­ten sich nicht wie­der­ho­len. Quereinstieg ohne eine inten­sive Vorqualifizierung darf es nicht geben“, for­dert Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Im März berich­tete der VBE bereits dar­über, dass der Fachkräftemangel die Kitaarbeit mas­siv beein­träch­tigt. Das bele­gen auch die Zahlen der DKLK-​Studie 2019. Stefan Behlau: „Und noch immer wer­den fle­xi­blere Öffnungszeiten in den Kitas ange­kün­digt. Dafür soll­ten erst die Bedingungen stimmen.

Es ist für die Kinder und für das Fachpersonal schlecht, wenn hier der zweite vor dem ers­ten Schritt erfolgt, denn Bildungsqualität und Arbeitsbedingungen wer­den leiden.”

(48 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)