Kaarst: Bürgerbeteiligung „Am Siepbach” gestartet

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Am Siepbach soll eine bis­her kaum ent­wi­ckelte Freifläche neu geplant und ver­bes­sert werden. 

Die Maßnahme ist Teil des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes (IEHK), mit der die Innenstadt-​Entwicklung bis 2024 vor­ge­zeich­net ist. Ein wesent­li­ches Merkmal des IEHK ist die Bürgerbeteiligung. So auch am Siepbach, wo jetzt alle Anwohner ein­ge­la­den waren, die ers­ten Entwürfe zu diskutieren.

Drei Varianten hatte Landschaftsarchitekt Sebastian Fürst mit­ge­bracht. Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus und die Technische Beigeordnete Sigrid Burkhart mode­rier­ten die Veranstaltung. „Wir möch­ten Ihre Anregungen hören und wer­den diese in die wei­te­ren Planungen ein­bin­den“, ver­sprach Nienhaus gleich zu Beginn. Tatsächlich ent­wi­ckelte sich eine kon­struk­tive Debatte: Die Vor- und Nachteile der Varianten wur­den inten­siv diskutiert.

Alle drei Planungen sehen eine Aufwertung der Fläche durch Sitzmöglichkeiten und neues Grün vor. Unterschiede gibt es in der Wegführung und Größe der freien Rasenflächen. 71.000 Euro sind für die Umgestaltung eta­ti­siert, die Hälfte davon stammt aus der NRW-Städtebauförderung.

Bereits vor Ort wur­den die Anregungen der Anwohner pro­to­kol­liert. „Wir wer­den die Pläne auch im Kaarster Rathaus aus­hän­gen und alle Anwohner noch ein­mal anschrei­ben. Die Anregungen flie­ßen dann in die wei­te­ren Entwürfe. In letz­ter Instanz wird die Politik bera­ten und ent­schei­den“, sagt Burkhart.

Foto: Stadt
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