Kaarst: Citymanagement stellt sich vor

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Stadt Kaarst bekommt ein Citymanagement. Mit der Vergabe im Hauptausschuss hatte die Politik in der ver­gan­ge­nen Woche den Weg dafür freigemacht.

Damit wird die wich­tige Verbindung zwi­schen Verwaltung, Handel und ande­ren Akteuren der Innenstadt geschaf­fen. Heute hat sich das beauf­tragte Büro „Stadt + Handel“ im Rathaus vor­ge­stellt. In den kom­men­den zwei Jahren war­tet auf die Citymanager ein viel­fäl­ti­ges Aufgabengebiet. Sie sollen:

  • die Werbegemeinschaften unterstützen;
  • die Innenstadt bele­ben und attraktivieren;
  • das Flächenmanagement übernehmen;
  • Ansprechpartner für Immobilienbesitzer sein;
  • den Verfügungsfonds Innenstadt betreuen;
  • ein Netzwerk zu allen Akteuren bilden;
  • Veranstaltungen kon­zi­pie­ren;
  • und die Verwaltung bei der Umsetzung des IEHK unterstützen.

Das Citymanagement selbst ist eine Maßnahme aus dem Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept Kaarst (IEHK), in dem die Innenstadt-​Entwicklung bis zum Jahr 2024 vor­ge­zeich­net ist. Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus machte heute deut­lich, was sie sich von einem Citymanagement ver­spricht: „Wir wol­len einen krea­ti­ven Ansprechpartner, der Interessen bün­delt und durch eigene Ideen und prag­ma­ti­sche Lösungen die Innenstadt noch attrak­ti­ver macht.“

Der Vorsitzende der Innenstadt-​Werbegemeinschaft ISG, Michael Schreinermacher, setzt auf eine gute Zusammenarbeit. „Wir alle wol­len, dass die Kaarster Innenstadt so leben­dig bleibt, wie bis­her. Dafür muss sie sich wei­ter­ent­wi­ckeln, dafür brau­chen wir aber auch attrak­tive Veranstaltungen. Ich hoffe, dass ISG und Citymanagement Hand in Hand arbei­ten kön­nen. Dann kann dar­aus etwas rich­tig Gutes werden.“

Die Citymanagerinnen Saskia Goebel und Anke Haun sowie Teamleiterin Ute Marks von Stadt+Handel gehen moti­viert in die neue Aufgabe. Ab dem 1. Oktober ist das Team der Dortmunder Experten vor Ort prä­sent: „Wir freuen uns auf Kaarst, wir freuen uns auf eine vitale Innenstadt. In den ers­ten Wochen wer­den wir erst ein­mal viele Gespräche füh­ren, um uns vor­zu­stel­len und alle Akteure ken­nen­zu­ler­nen. Wir wis­sen aber auch, wo wir anset­zen wol­len. Zunächst geht es darum, die Zahl der Aktiven in der Innenstadt zu ver­grö­ßern. Der Handel alleine wird es nicht schaf­fen. Wir wol­len Dienstleister, Gastronomie und vor allem auch die Immobilienbesitzer mit ins Boot holen. Nur dann wird es gelin­gen, die Innenstadt nach­hal­tig zu entwickeln.“

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