Falsche Polizeibeamte in Grevenbroich erfolg­reich – Zeugen gesucht am Grabenweg

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich-​Noithausen /​Kaarst (ots) Am Dienstag (17.09.) erhielt die Polizei Kenntnis von einem erneu­ten Betrug mit der Masche des „fal­schen Polizeibeamten”.

Bereits am Tag zuvor, am Montag (16.09.), gegen 9:50 Uhr, hatte ein Unbekannter nach ers­ten Erkenntnissen eine über 90-​jährige Grevenbroicherin kon­tak­tiert und sie durch die Geschichte mit dem eige­nen Namen auf einer Liste von Verbrechern mas­siv unter Druck gesetzt.

Durch ein län­ge­res Gespräch, in dem auch wei­tere angeb­li­che „Polizisten” mit ihr spra­chen, wurde die Seniorin dazu gebracht, zwi­schen 17 und 18 Uhr Bargeld und Schmuck vor der Tür ihres Hauses im Grabenweg zu depo­nie­ren, damit die „Polizei” es abho­len und in Sicherheit brin­gen könne. Tatsächlich waren die Wertsachen kurz dar­auf verschwunden.

Am dar­auf­fol­gen­den Tag mel­dete sich der ver­meint­li­che Polizeibeamte erneut und for­derte sie auf, wei­te­res Geld zu über­wei­sen. Ein Taxi würde sie abho­len und zu einer Poststelle fah­ren. Dazu kam es jedoch nicht mehr, denn die Grevenbroicherin rief ihre Tochter an, wel­che die echte Polizei informierte.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men. Wer zur Tatzeit (16.09., gegen 17 bis 18 Uhr) am Grabenweg etwas Verdächtiges beob­ach­tet hat, wird gebe­ten, sich unter der Rufnummer 02131 300–0 zu melden.

Leider kom­men sol­che Betrugsversuche immer wie­der vor. Am Samstag (14.09.) wurde bei­spiels­weise eine über 60-​Jährige aus Kaarst von angeb­li­chen Polizeibeamten kon­tak­tiert, die ihr eine ähn­li­che Geschichte erzähl­ten. Das Gespräch wurde been­det, als sie Rückfragen stellte.

In die­sem Fall ging die Geschichte gut aus.

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