Neuss: Markus Kuhl: Wir müs­sen wie­der einen ver­stärk­ten Dialog mit den Neusser Bürgern suchen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Nach Ansicht des Bewerbers um die Bürgermeisterkandidatur der Neusser CDU, Markus Kuhl, habe sich die Neusser CDU durch feh­lende Dialogbereitschaft gra­vie­rend von der Neusser Bürgerschaft entfernt.

Daher möchte Kuhl im Falle sei­ner Wahl die Planungszelle light in Neuss ein­füh­ren und skiz­ziert hierzu seine ers­ten Vorstellungen in einem 2seitigen Konzeptpapier. Die Grundüberlegung fußt hier­bei auf einem neu geschaf­fe­nen Gremium, in wel­chen betrof­fene Bürger bereits in einem sehr frü­hen Stadium den zu Grunde lie­gen­den Sachverhalt gemein­sam mit Ratsvertretern sowie zustän­di­gen Verwaltungsexperten begut­ach­ten und bewer­ten sollen.

Kuhl fasst sein Konzept so zusam­men: „Die Planungszelle light ist ein kon­struk­ti­ver Weg, mit den Bürgern die­ser Stadt end­lich wie­der in kon­struk­tive Gespräche und eine sach­ori­en­tierte Kooperation zu tre­ten. Hierdurch sol­len bei weit­rei­chen­den Planungsfragen schon im Ansatz mög­li­che Konflikte ver­mie­den werden.“.

Kuhl erkennt im Verhältnis zur Bürgerschaft eine bedenk­li­che Entwicklung: „Unter der mas­si­ven Entfremdung zwi­schen Politik und Bürgern lei­det nicht nur die Akzeptanz so man­cher Sachentscheidung, son­dern letzt­lich auch die Legitimation der Politik ins­ge­samt.“ Mit sei­nem Modell für eine kon­struk­tive Bürgerbeteiligung wolle Kuhl die­ser fata­len Entwicklung nun entgegenwirken.

Das Angebot an den Bürger ist aus gutem Grund nie­der­schwel­lig, rein sach­ori­en­tiert und stets ergeb­nis­of­fen kon­stru­iert, um eine mög­lichst breite Beteiligung erzie­len zu kön­nen.“, so Kuhl wei­ter. Die Veränderung poli­ti­scher Prozesse wie auch media­ler Kommunikation mache daher inno­va­tive Beteiligungsformen zwin­gend not­wen­dig. „Es ist hier­bei von enor­mem Vorteil, dass die Planungszelle light sowohl ana­log als auch digi­tal arbei­ten könnte. Gerade die Digitalisierung sollte uns doch näher an die Bürgerschaft anbin­den, als uns noch wei­ter von die­ser zu ent­frem­den!“, so Kuhl abschließend.

Die Redaktion der Rhein-​Kreis Zeitung wird das Konzeptpapier von Herrn Markus Kuhl, Bewerber um die Bürgermeisterkandidatur der Neusser CDU, in zwei Artikeln ver­öf­fent­li­chen. Teil 1 heute, am Freitag den 13.09., sowie am mor­gi­gen Samstag, den 14.09.2019.

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