Grevenbroich: Körperliche Auseinandersetzung endet mit Messerstichen – Untersuchungshaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss: Am spä­ten Dienstagabend (10.9.) wurde der Polizei ein ver­letz­ter Mann am Platz der Deutschen Einheit gemeldet. 

Vor Ort tra­fen die Beamten auf einen 26-​Jährigen, der meh­rere Stichwunden auf­wies. Der Grevenbroicher wurde ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert, wo er noch in der Nacht not­ope­riert wurde. Lebensgefahr konnte zunächst nicht aus­ge­schlos­sen werden.

Nach der­zei­ti­gem Ermittlungsstand war es zwi­schen dem 26-​Jährigen und einem 33-​jährigen, der eben­falls in Grevenbroich wohnt, gegen 22:45 Uhr, zu einem Streit gekom­men, der in einer kör­per­li­chen Auseinandersetzung endete. Der 33-​jährige Verdächtige konnte im Rahmen der Fahndung durch die Polizei, gegen 23:30 Uhr, im Bereich der Stadtparkinsel vor­läu­fig fest­ge­nom­men wer­den. Er wies leichte Verletzungen auf. Da er unter Alkoholeinfluss stand, ent­nahm ein Arzt eine Blutprobe.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass sich der mut­maß­li­che Täter und das Opfer ken­nen. Nach der­zei­ti­gem Stand führ­ten pri­vate Streitigkeiten zu der Auseinandersetzung, die sich im Bereich des Platzes der Deutschen Einheit zuge­tra­gen haben soll. Das genaue Motiv ist Gegenstand der wei­te­ren Ermittlungen. Der 33-​Jährige bestrei­tet in sei­ner poli­zei­li­chen Vernehmung, das Opfer mit Messerstichen ver­letzt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wer­tet die Tat beim vor­lie­gen­den Informationsstand als ver­such­tes Tötungsdelikt. Unter der Leitung der Polizei in Düsseldorf wurde eine Mordkommission ein­ge­rich­tet. Am Mittwochnachmittag (11.9.) erfolgte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach die Vorführung des Verdächtigen beim Amtsgericht in Mönchengladbach. Eine Ermittlungsrichterin ord­nete Untersuchungshaft wegen ver­such­ten Totschlags und gefähr­li­cher Körperverletzung an.

Die Ermittlungen dau­ern an.

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