Dormagen: Versorgung von Grundschülern mit einem Frühstück im Rahmen einer anony­men Umfrage

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – In Deutschland geht jedes zehnte Kind mor­gens ohne Frühstück zur Grundschule, das sind in abso­lu­ten Zahlen 300.000 Kinder (rep. Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach).

Mit lee­rem Magen lernt es sich sicher nicht gut! „Für uns ist dies ein Umstand, dem drin­gend begeg­net wer­den muss!“, so Hans-​Joachim Woitzik, Fraktionsvorsitzender der Zentrumsfraktion.

Nicht nur „kurze Beine, kurze Wege”, son­dern auch ein vol­ler Bauch führt zu guter Bildung. Die Kinder von heute sind die Fachkräfte von Morgen. „Wir wol­len unse­ren Standort Dormagen stär­ken und dabei fan­gen wir am bes­ten bei den ganz Kleinen an.“, so Thomas Freitag, Mitglied im Jugendhilfeausschuss für die Zentrumsfraktion.

Daher hat die Zentrumsfraktion für die Jugendhilfeausschusssitzung am 19.09.19 den nach­fol­gen­den Antrag gestellt:

  • Die Verwaltung führt eine anonyme Umfrage unter Lehrern und ggf. Eltern an allen städ­ti­schen Grundschulen zur Ist Situation der Versorgung der Grundschüler aus dem Elternhaus mit Frühstück durch. Dabei sollte in der Auswertung neben der Ist Situation auch die Anzahl der befrag­ten Schulen, der befrag­ten Personen und der erhal­te­nen Antworten ent­hal­ten sein.
  • Die Verwaltung infor­miert den Jugendhilfeausschuss dar­über, ob an Dormagener Grundschulen ein Notfrühstück ange­bo­ten wird, an wie vie­len Grundschulen diese Leistung ange­bo­ten wird und wie viele Frühstücke pro Tag aus­ge­ge­ben werden.
  • Sollte sich der Bundestrend in Dormagen bestä­ti­gen, wird die Verwaltung ange­wie­sen, ein Konzept zu Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

Denn, nicht nur „kurze Beine, kurze Wege”, son­dern auch ein vol­ler Bauch führt zu guter Bildung.” so der Fraktionsvorsitzende Hans-​Joachim Woitzik.

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