Rhein-​Kreis Neuss berei­tet sich auf „DigitalPakt Schule“ vor

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Voraussichtlich 3,2 Millionen Euro erhält der Rhein-​Kreis Neuss aus dem zwi­schen Bund und Ländern aus­ge­han­del­ten „DigitalPakt Schule“ für den Ausbau der Digitalisierung an seine zwölf Kreisschulen.

Damit steht der Kreisverwaltung im Zeitraum 2019 bis 2024 zuzüg­lich eines zehn­pro­zen­ti­gen Eigenanteils ein för­der­fä­hi­ger Gesamtbetrag von rund 3,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sol­len in Nordrhein-​Westfalen in Kürze auf die Kommunen ver­teilt wer­den. So sieht es der Entwurf der Förderrichtlinie aus dem NRW-​Schulministerium vor. Insgesamt fünf Milliarden Euro stellt der Bund in den kom­men­den Jahren zur Verfügung, von denen etwa eine Milliarde Euro nach Nordrhein-​Westfalen fließen.

Ich freue mich sehr über die gute Nachricht. Wir wol­len jeden Cent in unsere Kreisschulen inves­tie­ren. Die Mittel wer­den hel­fen, unsere Schulen bei der Digitalisierung in den nächs­ten Jahren einen gro­ßen Schritt vor­an­zu­brin­gen“, sagt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Über den „DigitalPakt Schule“ sol­len ins­be­son­dere Investitionen in den Ausbau oder in die Verbesserung digi­ta­ler Infrastrukturen von Schulen geför­dert wer­den. Beispiele sind die digi­tale Vernetzung und die Verkabelung von Schulgebäuden oder die Einrichtung von WLAN. Auch digi­tale Endgeräte, wie inter­ak­tive Tafeln und – unter bestimm­ten Voraussetzungen – auch mobile Endgeräte sind för­der­fä­hig. Mit dem Förderantrag müs­sen die Schulen auch ein technisch-​pädagogisches Konzept vorlegen.

Viele der­ar­tige IT-​Maßnahmen für die Kreisschulen sind nach dem Digitalisierungsprogramm des Kreises aller­dings schon pro­jek­tiert oder in der Umsetzung. „Unsere bis­he­ri­gen Investitionsprogramme für die Kreisschulen müs­sen des­halb an die neuen Fördermöglichkeiten ange­passt wer­den. Wir arbei­ten bereits an einem Konzept, die eige­nen Haushaltsmittel und die ver­schie­de­nen Förderprogramme, wie bei­spiels­weise „Gute Schule 2020“, sinn­voll in Einklang zu brin­gen“, so Harald Vieten, Dezernent für IT, E‑Government und Bauen bei der Kreisverwaltung.

Das neue Konzept soll anschlie­ßend in der Kreispolitik vor­ge­stellt wer­den. Ziel sei es, alle Fördergelder kom­plett abzu­ru­fen, um die Kreisschulen in den nächs­ten Jahren mit einer moder­nen digi­ta­len Infrastruktur aus­zu­stat­ten und auf die Lern- und Berufswelt von mor­gen vorzubereiten.

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