Kaarst: Aktionstag gegen Müll in der Stadt – Haus der Jugend Bebop

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Stadt Kaarst und das Haus der Jugend Bebop orga­ni­sie­ren einen gemein­sa­men Tag gegen den Müll. Der Clean-​Up-​Day soll ein deut­li­ches Zeichen setzen: 

Gegen acht­lo­ses Wegwerfen und für nach­hal­tige Müllvermeidung. Ähnlich wie beim Drei-​Besen-​Tag sind alle Kaarster am 14. September zwi­schen 13 und 15 Uhr auf­ge­ru­fen, dem Müll in der Stadt den Kampf anzu­sa­gen. Einzelpersonen und Gruppen kön­nen sich bis zum 10. September anmel­den und bevor­zugte Sammelzonen mitteilen.

Das Orga-​Team kann auch Zonen nen­nen. Die not­wen­dige Ausstattung wird gestellt. Der gesam­melte Müll wird am Haus der Jugend zusam­men­ge­tra­gen und anschlie­ßend vom städ­ti­schen Bauhof entsorgt.

Der Drei-​Besen-​Tag ist eta­bliert: Jetzt wol­len wir jün­gere Menschen anspre­chen und ein neues Format aus­pro­bie­ren“, sagt Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus. Ihr geht es vor allem darum, ein Umdenken in den Köpfen zu errei­chen. Bei der Abschlussveranstaltung im Bebop ab 15 Uhr wer­den des­halb ver­schie­dene Institutionen aus Kaarst zum Thema Müll infor­mie­ren. Der NABU ist mit dabei, aber auch das neue Geschäft „Randvoll“ aus Holzbüttgen, wo alle Waren unver­packt ver­kauft wer­den. Als Dankeschön gibt es vege­ta­ri­sche Snacks für alle Helfer und Sammler.

Jennifer Engel, Umweltbeauftragte der Stadt Kaarst, hofft auf einen anhal­ten­den Effekt: „Wir brau­chen ein Umdenken im Umgang mit unse­rer Umwelt und eine Veränderung im Handeln jedes Einzelnen. Der Clean-​Up bin­det ver­schie­dene Personengruppen aktiv in den Umweltschutz der Stadt Kaarst ein.“

Sally-​Mae Stamm aus dem Bebop-​Team sieht die Aktion als Teil des Bildungsauftrags der Jugendeinrichtung: „Wir arbei­ten täg­lich mit Kindern und Jugendlichen zusam­men. Nicht zuletzt durch die Proteste der Jugend welt­weit sind Klimaschutz und Umweltpolitik der­zeit so popu­lär. Das spie­gelt sich auch in unse­rer Arbeit wie­der. Mit dem Clean-​Up-​Day grei­fen wir diese Ansätze auf und wol­len die Teilnehmer vor allem sen­si­bi­li­sie­ren und informieren.“

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