Neuss: SPD kri­ti­siert Veranstaltung der ZIN Neuss „Podium aus­schließ­lich mit CDU-​Mitgliedern bestückt“

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Weitere Infos hier oder hier:


Neuss – Das Vorgehen der „Zukunftsinitiative Neuss“ (ZIN) sorgt für Unmut bei der Neusser SPD. Anlass dafür ist eine geplante Veranstaltung der ZIN zum Klimawandel, die am 18. September in der „Essenz“ statt­fin­den soll.

Das Podium ist dabei aus­schließ­lich mit CDU-​Parteimitgliedern bestückt“, kri­ti­siert der SPD-​Parteivorsitzende Sascha Karbowiak. Besonders pikant: Darunter ist auch Bärbel Edith Kohler. Die 60-​Jährige wird in der Einladung als „Bürgermeisterkandidatin der CDU Neuss“ bezeich­net.

Die ZIN ist ein bis­lang aner­kann­ter Zusammenschluss aller Akteure, die eine Entwicklung der Neusser Innenstadt vor­an­trei­ben wol­len. Über ein Förderprogramm erhält der Verein auch einen jähr­li­chen Zuschuss. Insgesamt stellt die Stadt Neuss einem Beirat, in dem neben ZIN auch Vertreter aller Fraktionen mit­ar­bei­ten, jedes Jahr 300.000 Euro zur Verfügung.

Wir haben in dem Beirat mit ZIN bis­lang über alle Parteigrenzen hin­weg für die Innenstadt an Verbesserungen gear­bei­tet“, erklärt der SPD-​Stadtverordnete Michael Ziege als lang­jäh­ri­ges Mitglied des Beirates. „Es hat zumin­dest ein Geschmäckle, wenn sich der Verein jetzt ein­sei­tig in CDU-​interne Wahlkämpfe ein­bringt“, so Ziege wei­ter.

Für den SPD-​Fraktionsvorsitzenden Arno Jansen kann das Verhalten der ZIN auch schwer­wie­gende Nachteile für die künf­tige gemein­same Arbeit von Handel und Politik im Sinne der Neusser City haben. Jansen ver­weist dabei auf die Satzung der ZIN. Diese stellt in §2 Abs. 4 ein­deu­tig fest: „Der Verein arbei­tet über­par­tei­lich und über­kon­fes­sio­nell.“ Jansen dazu: „Hieran muss man nun ernst­li­che Zweifel haben. Will die ZIN wei­ter­hin die Interessen der Innenstadt über­par­tei­lich ver­tre­ten oder steht doch die ein­sei­tige Parteipolitik ‚pro CDU‘ im Vordergrund?“

(31 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

Leserhinweise oder Tipps

Bitte geben Sie ihre E-Mail ein, sodass wir in Kontakt bleiben können.