Klartext​.NRW: Förderantrag für gesamt­re­gio­na­les Radverkehrskonzept Rheinisches Revier gestellt

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Der geplante Ausstieg des Rheinischen Reviers aus der Braunkohleförderung und ‑ver­stro­mung stellt die Region vor große Herausforderungen.

Mit einem Sofortprogramm wer­den durch den Bund und das Land NRW erste Projekte zur Bewältigung des Strukturwandels geför­dert. Ein Zukunftsfeld ist die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur.

Der Radverkehr ist ein wich­ti­ges Element für nach­hal­tige Mobilität und nimmt in sei­ner Bedeutung wei­ter zu. Bislang exis­tie­ren im Rheinischen Revier schon zahl­rei­che Initiativen und Projekte. Es fehlt jedoch ein über­grei­fen­des Gesamtkonzept. Mit dem Radverkehrskonzept soll nun für die gesamte Region eine stra­te­gi­sche Handlungsgrundlage bis 2040 geschaf­fen werden.

Die zukünf­tige Verkehrsnetzplanung soll ins­be­son­dere auch schnelle Radverbindungen in die Ballungsräume beinhal­ten. „Zur Unterstützung des regio­na­len Strukturwandels sowie als Beitrag zur Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutzzielen ist zudem die Senkung von Emissionen ein wich­ti­ger Aspekt, der durch die Stärkung des Radverkehrs begüns­tigt wird“, erläu­tert Dr. Gregor Bonin, Verbandsvorsteher des Zweckverbands. Ende 2020 sol­len die Projektergebnisse bekannt gemacht werden.

Der Zweckverband Garzweiler über­nimmt dabei als Projektträger die Antragstellung und das Projektmanagement“, freut sich Zweckverband-​Geschäftsführer Volker Mielchen. Projektpartner sind die Kreise und Tourismusorganisationen des Rheinische Reviers sowie die kreis­freie Stadt Mönchengladbach und die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR). Der Gesamtprozess fin­det in enger Abstimmung mit dem Verkehrsministerium des Landes NRW statt. 

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