Dormagen: Warntag 2019: Dormagener Feuerwehr tes­tet ihre Warnmittel

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Dormagener Feuerwehr tes­tet beim zwei­ten lan­des­wei­ten Warntag am Donnerstag, 5. September, ihre Warnmittel. Um 10 Uhr wer­den alle 25 Sirenen im Dormagener Stadtgebiet erprobt. 

Zudem sind ins­ge­samt 13 Warnfahrzeuge im Einsatz, um per Lautsprecherdurchsage zu war­nen. Das NRW-​Innenministerium wird zudem über die Warn-​App Nina eine Probemeldung absetzen. 

Wir üben, damit die Menschen in Dormagen im Ernstfall aus­rei­chend gewarnt und gut infor­miert wer­den“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Deshalb ist es wich­tig, alle Warnmittel regel­mä­ßig zu tes­ten. Zudem soll auch genau erklärt wer­den, was die Signale bedeu­ten und wel­ches Verhalten rich­tig ist.“

Unter dem Motto „Zusammen war­nen“ hat das Innenministerium einen Flyer ent­wi­ckelt, der die Aufgaben und Funktionen der ein­zel­nen Akteure erläu­tert. Neben der Feuerwehr sind das etwa der Deutsche Wetterdienst (DWD), der öffentlich-​rechtliche Rundfunk und die Kommunen. Auch wer­den detail­liert die ein­zel­nen Warntöne und die rich­ti­gen Verhaltensweisen erläutert. 

Der Übungsschwerpunkt in Dormagen liegt die­ses Jahr im Ortsteil Hackenbroich. In einem rol­lie­ren­den System wer­den in den nächs­ten Jahren wei­tere Stadtteile zum Übungsschwerpunkt werden.

Darüber hin­aus gibt es ins­ge­samt 128 Warnsektoren im Dormagener Stadtgebiet. Beim Warntag fah­ren die Warnfahrzeuge der Feuerwehr im Schritttempo je einen Sektor pro Stadtgebiet ab. Besonders im Blick sind dabei soge­nannte Sektorschwerpunkte, etwa Kindergärten, Schulen oder andere Gebäude, in denen sich beson­ders viele Menschen aufhalten. 

Zudem erhal­ten die Fahrzeugbesatzungen Feedback-​Bögen, auf denen auch die Hörbarkeit der Sirenen bewer­tet wer­den kann. „Es hilft uns sehr, wenn uns die Bürgerinnen und Bürger ihre Eindrücke vom Warntag 2019 mit­tei­len“, sagt Feuerwehr-​Chef Bernd Eckhardt. Dazu ein­fach eine Mail an warntag@stadt-dormagen.de schicken.

Um die Bevölkerung zu infor­mie­ren, ist auch die Hotline der Stadt (02133 257 555) bei der Übung am 5. September besetzt. „Es ist unser Ziel, die Menschen best­mög­lich zu sen­si­bi­li­sie­ren und ihnen alle not­wen­di­gen Informationen und Tipps an die Hand zu geben. Nur wer aus­rei­chend infor­miert ist, kann sich selbst und ande­ren in Gefahrensituationen hel­fen, sagt Eckhardt. 

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