Kaarst: Informationsveranstaltung zur Grundwasserverunreinigung in Holzbüttgen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Am Freitag, 30. August um 17.00 Uhr lädt der Rhein-​Kreis Neuss in Abstimmung mit der Stadt Kaarst Anwohner und Interessierte zu einer wei­te­ren Bürgerversammlung in das Forum des Georg-​Büchner Gymnasiums, Am Holzbüttger Haus 1 in 41564 Kaarst ein. 

Hier soll der aktu­elle Stand der Untersuchung durch das Kreisumweltamt umfas­send erläu­tert wer­den. Betroffene Anwohner wur­den über die Veranstaltung schrift­lich informiert.
 
Bürger kön­nen hier auch Fragen an das Kreisumwelt- und Kreisgesundheitsamt stel­len. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht not­wen­dig. Eine Übersicht über die häu­figs­ten Fragen fin­det sich auf der Homepage des Kreises unter http://​www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​d​e​/​v​e​r​w​a​l​t​u​n​g​-​p​o​l​i​t​i​k​/​a​e​m​t​e​r​l​i​s​t​e​/​u​m​w​e​l​t​s​c​h​u​t​z​/​g​r​u​n​d​w​a​s​s​e​r​-​h​o​l​z​b​u​e​t​t​g​en/.
 
Zum Hintergrund:
Im Rahmen der Kanalbaumaßnahme an der Nordkanalallee war eine Grundwasserverunreinigung mit leicht­flüch­ti­gen Kohlenwasserstoffen (LHKW) fest­ge­stellt wor­den. Verursacht wurde diese wahr­schein­lich durch einen ehe­ma­li­gen Chemikaliengroßhandel. Daraufhin hat im März die­ses Jahres das Kreisumweltamt in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt vor­sorg­lich emp­foh­len, das Wasser aus pri­va­ten Gartenbrunnen in einem Teil des Kaarster Ortsteils Holzbüttgen nicht für Außenduschen, Plansch- oder Schwimmbecken und die Bewässerung von Nahrungsmittelpflanzen zu nut­zen. Die Trinkwasserversorgung ist von der Verunreinigung nicht beein­träch­tigt. Das betrof­fene Gebiet liegt süd­lich des Nordkanals und nörd­lich der Rotdornstraße bzw. der Königstraße (siehe bei­gefüg­ten Flächenplan).

Karte: Rhein-​Kreis Neuss/​Stadt Kaarst

Im Juni und Juli wurde auf Kosten des Kreisumweltamtes das Wasser aus 71 Gartenbrunnen beprobt und auf leicht­flüch­tige halo­ge­nierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) unter­sucht. Bei 55 Brunnen wur­den über­haupt keine LHKW nach­ge­wie­sen. 4 Brunnen wie­sen Werte ober­halb von Grenzwerten der Trinkwasserverordnung (TVO) bzw. der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf. In wei­te­ren 12 Brunnen wur­den LHKW nach­ge­wie­sen. Diese lagen jedoch unter­halb der Grenzwerte der TVO bzw. der WHO.

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