Korschenbroich: Seniorin von fal­schem Polizeibeamten ange­ru­fen – Betrüger gin­gen leer aus

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich-​Glehn (ots) Am Montagnachmittag (26.08.), gegen 15:50 Uhr, erhielt eine Seniorin in Korschenbroich einen Anruf von zwei Betrügern, die sich als „Polizeibeamter” und „Anwalt” ausgaben. 

Sie behaup­te­ten, der Sohn der lebens­äl­te­ren Dame sei in einen Verkehrsunfall ver­wi­ckelt, den er ver­ur­sacht habe. Um eine Haftstrafe abzu­wen­den, sei die sofor­tige Zahlung von 43.000 Euro not­wen­dig. Die bei­den Trickbetrüger ver­such­ten, die Seniorin unter Druck zu set­zen, doch diese ließ sich völ­lig zu Recht nicht dar­auf ein.

Die Rücksprache mit Verwandten schuf zudem Klarheit. Somit blieb der Versuch, sie zur Zahlung zu bewe­gen, ohne Erfolg. Immer wie­der ver­su­chen Betrüger per Telefon, ältere Menschen zu ver­un­si­chern, damit diese ihnen ihr Erspartes oder Wertgegenstände geben. Dabei gehen die Täter sehr geschickt vor und auch die Palette an Betrugsmaschen ist groß.

Die Polizei warnt:

  • Seien Sie miss­trau­isch, wenn Ihnen ein Anruf „nicht geheuer” ist! Die echte Polizei wird Sie am Telefon nicht nach dem Aufbewahrungsort von Geld und Wertgegenständen fra­gen und auch kein Geld fordern! 
  • Seien Sie auch miss­trau­isch, wenn sich jemand Ihnen nicht mit Namen vor­stellt! Oft suchen die Täter über Telefonbucheinträge nach älter klin­gen­den Namen und begin­nen ihr Gespräch etwa als ver­meint­li­cher Enkel mit „Rate mal, wer hier ist...” 
  • Gehen Sie kei­nes­falls auf Forderungen nach Geld ein und legen Sie auf. Rufen Sie die jewei­lige Person über die alt­be­kannte Nummer an, dies wird im Zweifelsfall schnell Klarheit verschaffen.

Rufen Sie die echte Polizei an, wenn Ihnen ein Anruf ver­däch­tig vor­kommt oder Sie Opfer eines Betruges gewor­den sind, ent­we­der über 02131 300–0 oder über den Notruf 110.

(256 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)