Neuss: Bürgerschützenfest: Polizei ermit­telt nach ange­zeig­ten Körperverletzungsdelikten und Widerstand

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots)Am Wochenende (23.08. bis 25.08.) kam es ver­ein­zelt zu Auseinandersetzungen zwi­schen Besuchern des Neusser Bürgerschützenfestes. Aufgrund der vor­lie­gen­den Anzeigen sucht die Polizei Zeugen und ent­spre­chend Hinweise auf Tatverdächtige in fol­gen­den Fällen:

Am Freitag (23.08.), zeigte ein 19-​jähriger Grevenbroicher an, von drei unbe­kann­ten Männern durch Schläge ins Gesicht ver­letzt wor­den zu sein. Die Tat soll sich gegen 22 Uhr im Bereich eines Toilettenwagens an der Hammer Landstraße /​Langemarckstraße zuge­tra­gen haben.

  • Die drei Personen sol­len alle Bartträger und nach Angaben des Geschädigten ein tür­ki­sches Aussehen gehabt haben.
  • Sie tru­gen Jeanshosen. Darüber trug ein Verdächtiger ein wei­ßes, ein ande­rer ein schwar­zes T‑Shirt.
  • Der dritte im Bunde soll mit einem schwar­zen Pullover beklei­det gewe­sen sein.

Durch eine Auseinandersetzung mit einer Gruppe von Mädchen trug eine 16-​jährige Grevenbroicherin leichte Verletzungen davon. Die Jugendliche berich­tete gegen­über der Polizei, dass sie am Freitag (23.08.), gegen 22:40 Uhr, ich Höhe des Brezelstandes an der Hammer Landstraße zunächst aus der Gruppe unbe­kann­ter Mädchen her­aus belei­digt und anschlie­ßend geschla­gen und getre­ten wor­den sei. Während einige der etwa sie­ben Anwesenden nur zuge­schaut haben sol­len, wur­den zwei Tatverdächtige hand­greif­lich. Von der Hauptverdächtigen liegt der Polizei fol­gende Beschreibung vor:

  • Sie soll dick mit kräf­ti­gen Oberschenkeln und etwa 170 Zentimeter groß gewe­sen sein, hatte lange, gelockte, dun­kel­braune Haare, die ihr offen getra­gen, mit Seitenscheitel etwa bis zur Brust gingen.
  • Bekleidet war sie mit einem bauch­freien, roten Oberteil mit „Cut-​Out” an den Schultern und einer schwar­zen Jeans.
  • Zudem fie­len an ihr die sehr lan­gen künst­li­chen Nägel, rosa und weiß lackiert, auf, ebenso wie ein Bauchnabelpiercing.

Die ande­ren Mädchen kön­nen nur vage beschrie­ben wer­den. Als Zeugen käme mög­li­cher­weise ein älte­res Ehepaar in Frage, das ein­schritt, um der 16-​Jährigen zu hel­fen. Leider lie­gen der Polizei keine wei­ter­ge­hen­den Informationen zu dem Mann und der Frau vor, außer dass sie etwa 60 bis 70 Jahre alt waren und einen höl­zer­nen Spazierstock dabei hatten.

Zum Einsatz eines Reizstoffes (ver­mut­lich „Pfefferspray”) kam es in der Nacht zu Sonntag (25.08.), gegen 3:30 Uhr, an der Klarissenstraße. Bei den zwei unbe­kann­ten Tätern, die einem 29-​jährigen Neusser damit in das Gesicht sprüh­ten, soll es sich um einen Bartträger mit rotem T‑Shirt und Jeans, etwa 175 Zentimeter groß sowie einen etwa gleich­gro­ßen Komplizen, eben­falls Bartträger, mit grün-​blauem Oberteil und schwar­zen Haaren, die an den Seiten kurz geschnit­ten waren gehan­delt haben. Nach Angaben des Opfers soll sich das Duo zuvor in einer Gaststätte an der Klarissenstraße auf­ge­hal­ten haben.

In den genann­ten Fällen ermit­telt inzwi­schen die Kripo und sucht Zeugen, die Hinweise zu den beschrie­be­nen Tatverdächtigen geben kön­nen. Diese wer­den unter der Telefonnummer 02131 300–0 ent­ge­gen genommen.

Einen ver­letz­ten Beamten for­derte eine Schlägerei am Hessentordamm, in der Nacht zu Sonntag (25.08.), gegen 02:30 Uhr. Als die Polizisten eine kör­per­li­che Auseinandersetzung zwi­schen vier Personen been­den woll­ten, griff einer der Beteiligten einen 27-​jährigen Polizisten an und brachte ihn zu Fall, wobei der Beamte mit dem Kopf auf­schlug und sich ver­letzte. Der offen­bar alko­ho­li­sierte Angreifer, ein 22-​jähriger Düsseldorfer, konnte von den übri­gen Einsatzkräften fixiert und dem Polizeigewahrsam zuge­führt wer­den. Bei sei­ner Durchsuchung fan­den die Polizisten ein ver­bo­te­nes Messer, das sie sicher­stell­ten. Ein Arzt ent­nahm eine Blutprobe zur Feststellung des Alkoholisierungsgrades und die Kripo ermit­telt wegen des Verdachts der Körperverletzung, des Widerstandes gegen Vollzugsbeamte sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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