Dormagen: Stadt und Polizei füh­ren zu Schulbeginn ver­stärkte Schulwegkontrollen durch

Dormagen – Unter Zeitdruck gestresste Eltern, die zur Schule het­zen, Zweite-​Reihe-​Parker oder das Blockieren von Radwegen sind eine immer wei­ter zuneh­mende Gefahr für Kinder auf ihrem Schulweg.

Gerade Grundschüler kön­nen leicht über­se­hen wer­den. Deshalb wer­den das Ordnungsamt und die Polizei ab Mittwoch, 28. August, ver­stärkte Schulwegkontrollen durch­füh­ren. „Wir spre­chen gezielt Bürgerinnen und Bürger an und machen sie auf ihr Fehlverhalten auf­merk­sam“, sagt Thomas Rütten vom Ordnungsamt. „Die meis­ten von ihnen sind ein­sich­tig, wenn sie auf die Gefahren hin­ge­wie­sen wer­den.“

Ziel der Aktion ist es, mög­lichst viele Autofahrer zu sen­si­bi­li­sie­ren, um so prä­ven­tiv für einen siche­ren Schulweg zu sor­gen. Deshalb ver­teilt das Ordnungsamt einen soge­nann­ten „Denkzettel“. Dieser weist noch­mals auf die unter­schied­li­chen Gefahren hin, wie etwa das Halten und Parken in zwei­ter Reihe oder das Halten auf Radwegen. Die Kontrollen wer­den im gesam­ten Stadtgebiet durch­ge­führt – vor­nehm­lich an den Grundschulen, aber auch an den Kindergärten.

Sieben Tipps für einen siche­ren Schulweg:
1) Einen siche­ren Schulweg fest­le­gen und mit dem Kind ein­üben.
2) Hektik und Stress ver­mei­den.
3) Wegmarkierungen wie Straßenschilder, Gebäude oder Kunstwerke als kleine Gedächtnisstütze fin­den.
4) Laufgemeinschaften bil­den und gemein­sam zur Schule gehen.
5) Durch Verkehrserziehung das Kind früh­zei­tig sen­si­bi­li­sie­ren und ihm klare Regeln ver­mit­teln.
6) Gut sicht­bare Kleidung, bes­ten­falls in hel­len, auf­fäl­li­gen Farben tra­gen. Auf Reflektoren an Jacke oder Rucksack ach­ten.
7) Fahrgemeinschaften bil­den, soll­ten Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht wer­den müs­sen

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