Dormagen: Messdiener St. Martinus Zons – Dreimaster auf dem Ijsselmeer

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!
Wussten Sie das dafür ein hoher Zeitaufwand erforderlich ist? Auch die Aufwendungen für Reportagen und die Internetkosten sind nicht unerheblich.

Werbung ist die einzige Möglichkeit Kosten zu decken. Diese Art der Finanzierung macht jedoch abhängig. Aber Unabhängigkeit ist ein hohes Gut, welches ich unbedingt bewahren möchte und die "Werbebanner" sind unbeliebt.

Daher bitte ich meine zahlreichen Leser um Unterstützung. Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich einbringen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber


Dormagen – Eine Woche Segeln auf dem nie­der­län­di­schen Ijsselmeer – eine beson­dere Ferienfreizeit geht zu Ende. Zwischen ver­gan­ge­nem Montag und Freitag waren 27 Kinder und Jugendliche zwi­schen 9 und 16 Jahren aus der Pfarrgemeinde St. Michael im Rahmen einer Messdienerfahrt unter­wegs.

Die katho­li­sche Kirchengemeinde St. Michael umfasst den Dormagener Süden mit 5 Kirchen in Horrem, Hackenbroich, Dormagen Mitte, der Innenstadt und Zons. Trotz des 11-​jährigen Bestehens einer fusio­nier­ten Großgemeinde, sind die Messdiener, deren Organisation haupt­säch­lich von ehren­amt­li­chem Engagement abhängt, stark an die ver­schie­de­nen Kirchtürme gebun­den. Während einige Messdienerschaften regel­mä­ßig Fahrten unter­neh­men, bestand bei ande­ren die­ses Angebot bis­her nicht. Daraus ent­stand die Idee im Leiterteam der Messdiener St. Martinus Zons, eine Fahrt für alle Messdiener der Gemeinde anzu­bie­ten.

Auch in den ver­gan­ge­nen Jahren orga­ni­sier­ten die Zonser Messdiener gemein­same Fahrten. Im Mittelpunkt steht hier­bei stets die Gemeinschaft, was sich auch in der Wahl der Unterkünfte wider­spie­gelt. So ging es schon in ver­schie­dene Selbstversorgerhäuser, zuletzt im Januar in das nie­der­län­di­sche Oostkapelle. Ein Schiff erfor­dert Gemeinschaft jedoch im beson­de­ren Maße, da die Gruppe zu einer Besatzung wer­den muss.

Am Montag hiss­ten die Messdiener zum Ersten Mal die Segel der „Vrijheid“, ein Dreimaster aus dem Jahre 1898. Auf dem Programm stan­den neben den Tätigkeiten an Bord das Erkunden des Ortes Enkhuizen, Singen und Sonnen auf Deck, das Anlegen direkt neben einem Naturreservoir, mit­ten auf dem Ijsselmeer Ankern und Schwimmen und viele Gemeinschaftsspiele.

Die anfangs in Dormagen gestar­te­ten Teilnehmer, die sich unter­ein­an­der nicht zwin­gend kann­ten, wuch­sen von Tag zu Tag immer mehr zu einer ein­ge­spiel­ten Gruppe zusam­men. Gemeinsam meis­ter­ten sie Herausforderungen aller Art vom Einkäufe tra­gen bis Segelsetzen. Das Ziel, die Gemeinde auch in der Kinder- und Jugendarbeit deut­li­cher spür­bar zu machen, wurde erreicht.

Foto: Kirchengemeinde St. Michael
(79 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

1 Kommentar

Kommentare sind deaktiviert.