Dormagen: Messdiener St. Martinus Zons – Dreimaster auf dem Ijsselmeer

Dormagen – Eine Woche Segeln auf dem nie­der­län­di­schen Ijsselmeer – eine beson­dere Ferienfreizeit geht zu Ende. Zwischen ver­gan­ge­nem Montag und Freitag waren 27 Kinder und Jugendliche zwi­schen 9 und 16 Jahren aus der Pfarrgemeinde St. Michael im Rahmen einer Messdienerfahrt unter­wegs.

Die katho­li­sche Kirchengemeinde St. Michael umfasst den Dormagener Süden mit 5 Kirchen in Horrem, Hackenbroich, Dormagen Mitte, der Innenstadt und Zons. Trotz des 11-​jährigen Bestehens einer fusio­nier­ten Großgemeinde, sind die Messdiener, deren Organisation haupt­säch­lich von ehren­amt­li­chem Engagement abhängt, stark an die ver­schie­de­nen Kirchtürme gebun­den. Während einige Messdienerschaften regel­mä­ßig Fahrten unter­neh­men, bestand bei ande­ren die­ses Angebot bis­her nicht. Daraus ent­stand die Idee im Leiterteam der Messdiener St. Martinus Zons, eine Fahrt für alle Messdiener der Gemeinde anzu­bie­ten.

Auch in den ver­gan­ge­nen Jahren orga­ni­sier­ten die Zonser Messdiener gemein­same Fahrten. Im Mittelpunkt steht hier­bei stets die Gemeinschaft, was sich auch in der Wahl der Unterkünfte wider­spie­gelt. So ging es schon in ver­schie­dene Selbstversorgerhäuser, zuletzt im Januar in das nie­der­län­di­sche Oostkapelle. Ein Schiff erfor­dert Gemeinschaft jedoch im beson­de­ren Maße, da die Gruppe zu einer Besatzung wer­den muss.

Am Montag hiss­ten die Messdiener zum Ersten Mal die Segel der „Vrijheid“, ein Dreimaster aus dem Jahre 1898. Auf dem Programm stan­den neben den Tätigkeiten an Bord das Erkunden des Ortes Enkhuizen, Singen und Sonnen auf Deck, das Anlegen direkt neben einem Naturreservoir, mit­ten auf dem Ijsselmeer Ankern und Schwimmen und viele Gemeinschaftsspiele.

Die anfangs in Dormagen gestar­te­ten Teilnehmer, die sich unter­ein­an­der nicht zwin­gend kann­ten, wuch­sen von Tag zu Tag immer mehr zu einer ein­ge­spiel­ten Gruppe zusam­men. Gemeinsam meis­ter­ten sie Herausforderungen aller Art vom Einkäufe tra­gen bis Segelsetzen. Das Ziel, die Gemeinde auch in der Kinder- und Jugendarbeit deut­li­cher spür­bar zu machen, wurde erreicht.

Foto: Kirchengemeinde St. Michael
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