Meerbusch: Aufmerksame Bankangestellte ver­hin­dert Betrug – Polizei warnt erneut vor der Masche des „fal­schen Polizisten”

Meerbusch/​Rhein-​Kreis Neuss (ots) Eine Seniorin aus Meerbusch erhielt am Donnerstag (15.08.) einen betrü­ge­ri­schen Telefonanruf. Eine männ­li­che Stimme gab sich der knapp 80-​Jährigen gegen­über als „Kriminalbeamter Schneider” aus.

Laut sei­nen Angaben sei sie das „Opfer eines Betruges” gewor­den. Im wei­te­ren Verlauf des Gesprächs erkun­digte sich der unbe­kannte Anrufer nach den Vermögensverhältnissen der älte­ren Dame. Die anschlie­ßende Empfehlung lau­tete, ihr Bargeld in amt­li­che Verwahrung zu geben. Als die arg­lose Meerbuscherin bei ihrer Bank den ent­spre­chen­den Betrag abhe­ben wollte, kamen einer skep­ti­schen Mitarbeiterin des Geldinstitutes Zweifel. Sie infor­mierte recht­zei­tig die Polizei. Ihr ent­schlos­se­nes Verhalten bewahrte die Kundin vor einem erheb­li­chen Verlust.

Wie sich her­aus­stellte, hatte die ältere Dame beab­sich­tigt, das Geld aus Sicherheitsgründen einem ver­meint­li­chen Kriminalbeamten zu über­ge­ben.

Die Kripo hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men. Bislang lie­gen keine Hinweise zur Identität der Betrüger vor. Zu einer Geldübergabe ist es im vor­lie­gen­den Fall nicht gekom­men.

Das Ziel der Diebe und Trickbetrüger, egal mit wel­cher Masche sie gerade unter­wegs sind, ist immer das Gleiche: das Geld oder die per­sön­li­chen Daten ihrer Opfer. Seien Sie des­halb vor­sich­tig bei Anfragen am Telefon, bei omi­nö­sen Anschreiben per Brief oder Mail und natür­lich auch bei direk­ten Besuchen von Fremden an der Haustür. Die Polizei wird nicht müde, vor Telefonbetrügern zu war­nen.

Wer der­ar­tige Anrufe erhält, sollte ein­fach auf­le­gen und kei­nes­falls Auskunft zu per­sön­li­chen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei (02131 300–0) wen­den.

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