Grevenbroich: Kellerbrand in Orken – Feuerwehr übt Menschenrettung

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Grevenbroich-Orken – (FW Grevenbroich) Dichter schwarzer Rauch dringt aus einem Kellerfenster eine Mehrfamilienhauses. Laut Anwohnern wird eine Person noch vermisst.

Diese Einsatzmeldung erhielt am Samstagmorgen die hauptamtliche Wache der Feuerwehr Grevenbroich. Doch was sich im ersten Moment dramatisch anhört, ist in Wahrheit eine realitätsnahe geplante Übung.

In dem Mehrfamilienhaus an der Richard-Wagner Straße 21 in Orken hat die Feuerwehr noch bis nächste Woche Samstag Zeit, verschiedene Einsatzübungen durchzuführen. Das Objekt wurde der Feuerwehr vom Bauverein Grevenbroich zur Verfügung gestellt. Danach rücken die Abrissbagger an. Am Samstagmorgen fand der erste der vier angesetzten Übungstage statt.

Zehn Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache trainierten das Vorgehen bei einem Kellerbrand und im weiteren Verlauf bei einem Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss. "Das Objekt ist für uns ideal. Wir können realitätsnah üben und wenn was kaputt geht, ist das nicht so schlimm", sagt Paul Faßbender vom Team der Einsatzvorbereitung.

Beim vorliegenden Kellerbrand am Samstagmorgen konnten die vorgehenden Trupps schon nach kurzer Zeit einen Ersten Erfolg vermelden. "Person gefunden", schallt es durch das Funkgerät. Kurz darauf wurde auch das Feuer lokalisiert und gelöscht. Dargestellt durch Blitzleuchten und Disconebel.

Während die hauptamtliche Wachbesatzung im Haus verschiedene Szenarien durchspielte, standen die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Einheit Stadtmitte für die realen Einsätze parat. Diese Einsatzbereitschaft war gleich mehrmals gefordert. Es blieb allerdings bei Kleineinsätzen. Neben der hauptamtlichen Wache mit insgesamt knapp 50 Mitarbeitern stehen rund um die Uhr über 200 ehrenamtliche Einsatzkräfte im Stadtgebiet Grevenbroich bereit. "Auch diese üben regelmäßig. Die erste Einheit trainiert am Montagabend in dem Haus", sagt Paul Faßbender.

Fotos(2): Feuerwehr

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