Kaarst: Sprache ist uner­läss­li­che Voraussetzung – Deutschkurs für zuge­wan­derte Schüler

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Vokabeln pau­ken in den Sommerferien – das ken­nen Kaarster Schüler eigent­lich nur in Vorbereitung auf Nachprüfungen. 

Für 45 Schüler mit Migrationshintergrund ging es in den zurück­lie­gen­den Wochen jedoch um Grundsätzliches: Sie arbei­te­ten an ihren Deutschkenntnissen, um nach den Ferien noch bes­ser im Unterricht mitzukommen.

FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ heißt das dazu­ge­hö­rige Programm aus dem NRWSchulministerium. Seit 2018 wird es ange­bo­ten, seit den Osterferien 2019 ist auch die Stadt Kaarst mit dabei. „Gerade für unsere jüngs­ten Neubürger ist das Beherrschen der deut­schen Sprache die uner­läss­li­che Voraussetzung, um sich wirk­lich inte­grie­ren zu kön­nen. Das gilt für die Schule genauso, wie für die Freizeit“, sagt Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus. Mit 4500 Euro unter­stützt die Stadt des­halb das Programm, inhalt­lich wird es in Kaarst durch das orts­an­säs­sige Immanuel-​Kant-​Institut begleitet.

Grundschüler und Schüler der wei­ter­füh­ren­den Schulen wur­den rund zwei Wochen in den Klassenzimmern des Albert-​EinsteinGymnasiums betreut. Dort arbei­te­ten die Dozenten Marianne Enzweiler-​Hill und Dominik Hill auch an den Kompetenzen der Alltagssprache. Die Intensität war hoch: Sieben Stunden Unterricht täg­lich, dazu ein gemein­sa­mes Frühstück und Mittagessen. Neben der Theorie stand vor allem auch die prak­ti­sche Anwendung des neu Erlernten auf dem Stundenplan. Bei Ausflügen in die Region – etwa zum Kinderbauernhof in Selikum – kam dann echte Urlaubsstimmung auf. Und mit den ver­bes­ser­ten Sprachkenntnissen fällt auch der gemein­same Ausflug zur Eisdiele viel leichter.

Auf dem Bild ist eine Gruppe der ins­ge­samt drei Unterrichtsgruppen. Foto: Stadt
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