Neuss: Problembereich Jesuitenhof – Anwohner wol­len sich ein­brin­gen – SPD mit Maßnahmenplan

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Beschmierte Häuserwände, eine feh­lende Beleuchtung, ein in die Jahre gekom­me­nes Kopfsteinpflaster und regel­mä­ßig ille­gal abge­stell­ter Müll. 

Diesen Zustand bekla­gen die Anwohnerinnen und Anwohner des Jesuitenhofes seit vie­len Jahren. Denn im Vergleich zu den angren­zen­den Straßen ist die Unterführung in einem ver­bes­se­rungs­wür­di­gen Zustand. Dabei ist das 1616 erbaute „Studenten-​Türmchen“ des Jesuitenhofes eine feste Anlaufstelle in vie­len his­to­ri­schen Stadtführungen.

Wir möch­ten hier end­lich spür­bare Verbesserungen errei­chen“, sagt die SPD-​Stadtverordnete Constanze Stroeks. Die 42-​jährige Stadtverordnete ist seit kur­zer Zeit die neue Wahlkreisbetreuerin der SPD für den Wahlkreis Stadtmitte.

Gemeinsam mit dem Neusser SPD-​Vorsitzenden Sascha Karbowiak hat Constanze Stroeks einen ent­spre­chen­den Antrag erar­bei­tet, der nach der Sommerpause im städ­ti­schen Hauptausschuss bera­ten wer­den soll. „Wir ste­hen mit den Anwohnern schon län­gere Zeit im Kontakt und haben gemein­sam an mög­li­chen Verbesserungsvorschlägen gear­bei­tet“, sagt Sascha Karbowiak. Auch die Eigentümer der Häuser haben zuge­sagt, sich an einer Problemlösung zu betei­li­gen. Aus die­sem Grund schlägt die SPD in ihrem Antrag einen von der Verwaltung mode­rier­ten „run­den Tisch“ vor, an dem gemein­sam mit Anwohnern, Eigentümern und wei­te­ren geeig­ne­ten Akteuren an einem Maßnahmenplan gear­bei­tet wer­den soll. Die Ergebnisse des „run­den Tisches“ sol­len anschlie­ßend von der Verwaltung kon­kre­ti­siert und dem Stadtrat bis zu den Haushaltsberatungen zur Abstimmung vor­ge­legt werden.

In den „run­den Tisch“ möchte die SPD auch die bereits mit den Anwohnerinnen und Anwohnern aus­ge­ar­bei­te­ten Ideen ein­brin­gen. „Wir unter­stüt­zen die Idee, den Jesuitenhof bes­ser zu beleuch­ten und ihn durch einen fri­schen Anstrich freund­li­cher zu gestal­ten“, erklärt Constanze Stroeks. Denn die vor eini­gen Jahren lie­be­voll von der Bürgerstiftung bemal­ten Stromkästen haben nach Ansicht der SPD bewie­sen, dass hier­mit neue Schmierereien ver­mie­den wer­den könnten.

Jesuitenhof. Foto: SPD
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