Jüchen: Tatverdächtige nach ver­such­tem Autodiebstahl gestellt – Hubschrauber und Polizeihund im Einsatz

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen (ots) In der Nacht zum Mittwoch (07.08.), gegen 02:00 Uhr, erhielt die Polizei über Anwohner den Hinweis auf zwei tat­ver­däch­tige Autoknacker an der Schulstraße in der Ortslage Gierath. 

Durch Geräusche auf den Vorfall auf­merk­sam gewor­den, ent­deckte eine Zeugin die Männer, als sie sich an einer Audi Limousine zu schaf­fen mach­ten. Als das Duo bemerkte, dass es auf fri­scher Tat ertappt wurde, gab es Fersengeld und flüch­tete zu Fuß in Richtung Gubberath. Sofort infor­mierte die Zeugin über Notruf tele­fo­nisch die Polizei.

Während der aus­ge­dehn­ten Fahndung ent­deckte die Besatzung eines mitt­ler­weile ange­for­der­ten Polizeihubschraubers einen der Verdächtigen in einem nahe­ge­le­ge­nen Feld, sei­nen offen­sicht­li­chen Komplizen auf einem Gartengrundstück an der Humboldtstraße. Mehrere Streifenwagen sperr­ten dar­auf­hin das Gelände ab. Kurz dar­auf konn­ten die Männer durch einen Polizeidiensthund auf­ge­spürt und gestellt werden.

Zwischenzeitlich stand fest, dass das Duo nicht nur den geschil­der­ten Audi, son­dern auch an der Walter-​Schönheit-​Straße (Bedburdyck) eine Mercedes Geländelimousine „ins Visier” genom­men und ver­sucht hatte, den Wagen zu ent­wen­den. Entsprechende Spuren konn­ten gesi­chert werden.

Gegen beide bestan­den Haftbefehle der Staatsanwaltschaften Düsseldorf und Braunschweig wegen Bandendiebstahls und diver­ser Eigentumsdelikte. Die Polizei nahm Tatverdächtigen im Alter von 32 und 41 Jahren fest. Beide sind nach ers­ten Erkenntnissen ohne fes­ten Wohnsitz und hat­ten noch ver­sucht, mit gefälsch­ten Personalausweisen ihre wahre Identität zu verschleiern.

Die wei­te­ren Ermittlungen über­nah­men die Beamten des zen­tra­len Fachkommissariats. Es wird geprüft, ob das Duo noch wei­tere ähn­lich gela­gerte Fälle in Betracht kommt.

Dieser Sachverhalt zeigt, wie wich­tig Zeugenhinweise sein kön­nen. Die Polizei geht mit zivi­len und uni­for­mier­ten Streifen gegen Eigentumsdelikte vor – doch sie kann nicht über­all sein. Aufmerksame Nachbarn gibt es fast über­all. Sofern Sie ver­däch­tige Beobachtungen machen, wäh­len Sie sofort den Notruf der Polizei (110) und schil­dern die Situation mög­lichst genau. So kann sicher­ge­stellt wer­den, dass die Polizei mög­lichst schnell Fahndungsmaßnahmen ein­lei­tet und Verdächtige ding­fest machen kann.

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