Neuss: Senioren von „fal­schen Enkeln” und „fal­schen Polizeibeamten” angerufen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Gleich zwei­mal haben Telefonbetrüger bei einem älte­ren Ehepaar ver­sucht, durch Vortäuschung fal­scher Tatsachen an das Ersparte zu kommen.

Die bei­den über 90-​jährigen Senioren auf der Neusser Furth erhiel­ten zunächst Mitte Juli einen Anruf ihrer ver­meint­li­chen Enkelin, die angeb­lich Geld für einen Wohnungskauf benö­tigte. Ein Gespräch mit nahen Verwandten sorgte aber dafür, dass die­ses Anliegen als Betrugsversuch ent­larvt wurde.

Am Montag (05.08.) erhielt das Ehepaar einen wei­te­ren Anruf. Diesmal rief ein angeb­li­cher Polizist an und suchte das Gespräch. Da man nun bereits vor­ge­warnt war, wurde das Gespräch sogleich been­det. Die unbe­kann­ten Täter gin­gen in bei­den Fällen leer aus.

Da diese Versuche lei­der immer wie­der vor­kom­men, rät die Polizei:

  • Seien Sie miss­trau­isch, wenn sich jemand Ihnen nicht mit Namen vor­stellt! Oft suchen die Täter über Telefonbucheinträge nach älter klin­gen­den Namen und begin­nen ihr Gespräch als ver­meint­li­cher Enkel mit „Rate mal, wer hier ist...”. 
  • Gehen Sie kei­nes­falls auf Forderungen nach Geld ein und legen Sie auf. Rufen Sie die jewei­lige Person über die alt­be­kannte Nummer an, dies wird im Zweifelsfall schnell Klarheit verschaffen. 
  • Auch wird die Polizei Sie am Telefon nie­mals nach Wertgegenständen und /​oder Bargeld befra­gen. Sollte ein Anrufer sich als Polizist aus­ge­ben und behaup­ten, Ihr Namen stünde auf einer dubio­sen Liste von Verdächtigen, seien Sie skep­tisch und been­den Sie das Gespräch. 

In allen Fällen gilt: Informieren Sie die echte Polizei, wenn Ihnen ein Anruf ver­däch­tig vor­kommt oder Sie Opfer eines Betruges gewor­den sind, ent­we­der über 02131–3000 oder über den Notruf 110.

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