Klartext​.NRW: Unnötige Szenen an Unfallstelle – Autofahrerin pöbelt unein­sich­tig und aggres­siv – Nachtrag

Düsseldorf (ots) Eine 50-​jährige Düsseldorferin machte ihrem Unmut im Stau vor einer Unfallstelle an der Brüsseler Straße in Düsseldorf am ver­gan­ge­nen 31. Juli 2019 der­art aggres­siv Luft, dass sie nun mit einer Strafanzeige rech­nen darf. Die Düsseldorferin stand mit ihrem Auto im Stau, unmit­tel­bar hin­ter der Unfallstelle.

Die Rettungskräfte der Feuerwehr waren gerade damit beschäf­tigt, den ver­un­glück­ten 16-​Jährigen mit schwe­rem Gerät zu befreien. Währenddessen stieg die 50-​Jährige immer wie­der aus ihrem Fahrzeug und zeigte wenig Verständnis über die Sperrmaßnahmen vor Ort. Sie störte immer wie­der durch pene­tran­tes Nachfragen, wann sie end­lich wei­ter fah­ren könne, da sie einen Termin habe. Die Frau trat dabei immer wie­der in die Rettungsgasse, die für nach­fol­gende Rettungsfahrzeuge gesperrt war.

Die Beamtinnen und Beamten erläu­ter­ten ihr mehr­fach, dass die Straße für die Bergungs,- und Rettungsmaßnahmen gesperrt sei. Immer wie­der wie­sen die Beamtinnen und Beamten die 50-​Jährige an in ihrem Auto zu blei­ben um nicht die Unfallmaßnahmen zu behin­dern. Diese Anweisungen wur­den von der Frau jedoch kon­se­quent igno­riert. Selbst als man ihr in einem erneu­ten Gespräch den Ernst der Lage erläu­terte, näm­lich dass die Rettungskräfte gerade vor Ort um ein Menschenleben kämp­fen wür­den, zeigte sie kei­ner­lei Einsicht. Sie ent­geg­nete den ver­dutz­ten Beamten, dass ihr das Verständnis für die Sperrung habe. Der Fehler liege bei nicht bei ihr. Sie sei gezwun­gen zu war­ten, obwohl sie einen Termin habe.

Um die Einsatzkräfte nicht wei­ter von der Unfallaufnahme abzu­hal­ten, wies man sie an, in ihr Fahrzeug zu stei­gen. Dieser Anweisung kam die Frau zunächst nach, um dann erneut aus­zu­stei­gen. Jetzt schrie sie die Polizeikräfte laut und unüber­hör­bar an, da sie nicht mehr war­ten könne. Sie müsse sonst ihren Termin absa­gen. Erneut erläu­ter­ten Einsatzkräfte der Verkehrsteilnehmerin den Ernst der Situation und war­ben um ihr Verständnis. Sie wie­sen die Frau dar­auf­hin hin, dass sich auch Angehörige vor Ort befin­den und ihre Äußerungen deplat­ziert seien.

Statt Einsicht zu zei­gen, bemän­gelte die 50-​Jährige nun erneut laut­stark, dass es zu lange dau­ern würde die eine Person zu ber­gen. Es han­dele sich „doch nur um einen ein­zi­gen Motorradfahrer.

Da sich die Frau noch immer nicht beru­hi­gen ließ, ver­lang­ten die Beamten nun die Personalien. Dies wurde von der Düsseldorferin ver­wei­gert. Trotz recht­li­cher Belehrung, ver­wei­gerte sie ihre Personalien. Als die Einsatzkräfte die Handtasche der Frau zwecks Personalienfeststellung durch­su­chen woll­ten, ver­suchte die Düsseldorferin dies durch das Festhalten der Tasche zu ver­hin­dern. Die Frau ver­hielt sich bis zur Weiterfahrt wei­ter­hin äußerst unein­sich­tig und reni­tent. Nun erwar­tet die 50-​Jährige eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Unfallmeldung vom 01.08.2019

Düsseldorf (ots) – Wie bereits mit Pressemeldung vom 31. Juli berich­tet, ereig­nete sich aus bis­lang unge­klär­ter Ursache, in Düsseldorf auf der Brüsseler Straße, ein schwe­rer Unfall mit Beteiligung eines Sattelzugs und eines Motorrades.

Den der­zei­ti­gen Unfallermittlungen zufolge, fuhr ein 47-​Jähriger aus Litauen mit sei­nem Sattelzug aus Richtung Seestern kom­mend auf dem rech­ten Fahrstreifen. Hier wurde er zunächst von einem Unfallzeugen auf des­sen Motorrad links über­holt. In Höhe der Auffahrt „Vodafone Campus”, nahm der Litauer plötz­lich einen Schlag wahr. Gleichzeitig konnte er im Außenspiegel eine Person wahr­neh­men, die offen­kun­dig auf die Fahrbahn geschleu­dert wurde.

Nach der Notbremsung sei­nes LKW musste er fest­stel­len, dass unter sei­nem Auflieger eine Person lag. Hierbei han­delte es sich um einen wei­te­ren Motorradfahrer, einen 16-​Jährigen aus Korschenbroich. Dieser fuhr zum Unfallzeitpunkt rechts neben dem Sattelzug, geriet dann rechts von der Fahrbahn ab und stürzte. Dabei geriet er dann unter den Auflieger des Sattelzuges.

Der 16-​Jährige kam mit einem Rettungswagen zur inten­siv­me­di­zi­ni­schen Behandlung in ein Krankenhaus. Es bestand akute Lebensgefahr. An der Unfallörtlichkeit wur­den der Fahrer des Sattelzuges und Angehörige des 16-​Jährigen von Notfallseelsorgern betreut. Während der Unfallmaßnahmen kam es zeit­wei­lig zu erheb­li­chen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Nachtrag 09.08.2019

Nach schwe­rem Motorradunfall auf der B 7 – 16-​Jähriger stirbt im Krankenhaus

Der schwer ver­letzte 16-​jährige Jugendliche aus dem Rhein-​Kreis Neuss ist in der ver­gan­ge­nen Nacht in einem Düsseldorfer Krankenhaus gestor­ben

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