Rhein-​Kreis Neuss: 92.000 Dächer im Kreis haben grü­nes Potenzial – Kostenloses Online-​Angebot

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!
Wussten Sie das dafür ein hoher Zeitaufwand erforderlich ist? Auch die Aufwendungen für Reportagen und die Internetkosten sind nicht unerheblich.

Werbung ist die einzige Möglichkeit Kosten zu decken. Diese Art der Finanzierung macht jedoch abhängig. Aber Unabhängigkeit ist ein hohes Gut, welches ich unbedingt bewahren möchte und die "Werbebanner" sind unbeliebt.

Daher bitte ich meine zahlreichen Leser um Unterstützung. Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich einbringen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber


Rhein-​Kreis Neuss – Viele Hausbesitzer beschäf­ti­gen sich mit der Frage, ob bei ihrem Haus eine Dachbegrünung mög­lich ist. Das kos­ten­lose Online-​Gründachpotenzialkataster des Rhein-​Kreises Neuss und der Sparkasse Neuss gibt eine Antwort auf diese Frage.

Immerhin 92.000 Gebäude bzw. Dächer von ins­ge­samt rund 287.000 Gebäuden im Rhein-​Kreis Neuss sind für die Nutzung als Gründach geeig­net. Darauf wei­sen das Kataster- und Vermessungsamt des Rhein-​Kreises und die Dortmunder Firma Tetraeder hin, die das Kataster erstellt haben.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke betont, dass es ins­be­son­dere in dicht­be­bau­ten Gebieten mit wenig Grün viele gute Gründe für grüne Dächer gibt. „Grüne Dächer wir­ken sich auch auf das Stadtklima güns­tig aus, indem sie Luftschadstoffe fil­tern, CO2 auf­neh­men und Starkniederschläge ver­zö­gert in die Kanalisation abge­ben“, sagt Petrauschke. Eine Dachbegrünung ver­bes­sert den Wärme und Kälteschutz und redu­ziert Energiekosten. Außerdem las­sen sich durch grüne Dächer soge­nannte Hitzeinseln redu­zie­ren – und das Grün bie­tet Nischen für Vögel und Insekten.

Die Entscheidung für eine Dachbegrünung ist aller­dings nicht nur ein sinn­vol­ler Beitrag zum Umweltschutz, son­dern kann sich für Hausbesitzer auch rech­nen. Sie spa­ren zum Beispiel durch die Dämmung des Dachs bei einem durch­schnitt­li­chen Einfamilienhaus bis zu sechs Prozent des Heizenergiebedarfs ein. Die Sparkasse Neuss, die die Kosten für die lang­fris­tige Nutzung des Gründachpotenzialkatasters trägt, ist Ansprechpartner für Bürger, wenn es um öffent­li­che Fördermittel geht.

Ermöglicht wurde das Gründachpotenzialkataster – ebenso wie das Online-​Solarpotenzialkataster – durch die Zusammenarbeit aller Kommunen im Kreis mit der Sparkasse. Der Rhein-​Kreis Neuss lie­ferte die Datengrundlagen. In die­sem Jahr wurde das Gründachpotenzialkataster bis­her rund 500 Mal auf­ge­ru­fen. Besonders hoch war die Nachfrage in Meerbusch mit 110 Aufrufen, Neuss (100 Aufrufe) und Grevenbroich (88 Aufrufe).

Sowohl das Gründach- als auch das Solarpotenzialkataster sind im Internet unter der Adresse www​.solare​-stadt​.de mit dem jewei­li­gen Stadtnamen zu fin­den, zum Beispiel www​.solare​-stadt​.de/​n​e​uss oder www​.solare​-stadt​.de/​j​u​e​c​hen.

(101 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)