Grevenbroich: Maßnahmen des Umstrukturierungskonzeptes am Friedhof Wevelinghoven umgesetzt

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Der Landschaftspflege- und Umweltausschuss hat im November 2018 u. a. für den Friedhof Wevelinghoven ein Umstrukturierungskonzept beschlossen.

Welches einer­seits der ver­än­der­ten Bestattungskultur und dem damit ein­her­ge­hen­den gerin­ge­ren Flächenbedarf gerecht wird, und ande­rer­seits auf eine Verbesserung des Erscheinungsbildes nach den schwe­ren Schäden durch den Orkan Ela zielt.

Langfristiges Ziel ist eine groß­zü­gige Parklandschaft mit aus­ge­dehn­ten Rasen/​Blühwiesenflächen, Strauchgehölzen und mar­kan­ten Baumpflanzungen. Bei den nach­zu­pflan­zen­den Sträuchern wird der Anteil der Ziergehölze und der hei­mi­schen Wildgehölze je 50% betra­gen. Der Anteil der Laubbäume wird 65% aus­ma­chen. Mit 35% Nadelbäumen als wich­tige Schlafplätze für Eulen und Käuze wird der Anteil höher als vor dem Orkan lie­gen. Die Hauptwegeverbindungen blei­ben erhal­ten, die zurück­zu­bau­en­den Nebenwege wer­den der Umgebung angegliedert.

In einem ers­ten Schritt wur­den in der letz­ten Pflanzperiode hin­ter und links neben der Trauerhalle Baumpflanzungen vor­ge­nom­men und erste Flächen mit Bodendeckern, wie bei­spiels­weise Farnen, bepflanzt. Das Konzept wird in den nächs­ten Jahren Schritt für Schritt umge­setzt. In den Bereichen, die als Park gestal­tet wer­den sol­len, wer­den keine Bestattungen mehr vor­ge­nom­men. Dabei wird dar­auf geach­tet, Baumarten aus­zu­wäh­len, die mit Hitzeperioden und Trockenheit gut zurechtkommen.

Langfristig wird eine geschlos­sene Bestattungsfläche vor der Trauerhalle ent­ste­hen, die von einem Park ein­ge­rahmt wird.

Vier in die­sem Frühjahr gepflanzte Blauglockenbäume hin­ter der Trauerhalle. Foto: Stadt
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