Meerbusch: Blühwiesen müs­sen aktu­ell gemäht werden

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Meerbusch – Sie sehen schön aus und sind pflegeleicht- Blühwiesen, die dank ihrer bun­ten Bepflanzung nicht nur dem Betrachter, son­dern auch Insekten Nahrung bieten. 

Ein bis zwei mal im Jahr müs­sen aber auch Blühwiesen gemäht wer­den“, weiß Michael Betsch, Bereichsleiter „Grünflächen“ der Stadt Meerbusch. „Hintergrund ist, dass sich in den Wiesen nach einer gewis­sen Zeit uner­wünschte Kräuter wie Melde, Sauerampfer und Ackerkratzdistel breit machen. Viele der Blühwiesen sind erst in die­sem Jahr mit gebiets­ei­ge­nem Saatgut ange­legt wor­den. Damit sie in Zukunft gut wach­sen, müs­sen sie im ers­ten Jahr mög­lichst kurz gehal­ten wer­den“, ergänzt Anna Hardenberg, Landschaftsplanerin bei der Stadt Meerbusch. Daher wer­den aktu­ell auch im Stadtgebiet Mäharbeiten durchgeführt.

Damit sich die uner­wünsch­ten Kräuter nicht ver­sa­men, wurde zum Beispiel eine so genannte Schröpfmahd durch­ge­führt. „Diese Mahd ist natür­lich für den Betrachter erst ein­mal nicht nach­voll­zieh­bar, aber unbe­dingt erfor­der­lich, damit sich die Flächen gut ent­wi­ckeln kön­nen”, so Hardenberg wei­ter. Die Stadt hat in den letz­ten vier Jahren mehr als 100.000 Quadratmeter Wildblumenwiesen ange­legt, die jedes Jahr von einem Fachmann hin­sicht­lich ihres öko­lo­gi­schen Wertes beur­teilt wer­den. Auch wenn sich die Wiesen je nach Standort unter­schied­lich ent­wi­ckeln, wei­sen sie doch alle eine sehr hohe Vielfalt an Flora und Fauna auf und ent­wi­ckeln sich durch die fach­ge­rechte Pflege sehr gut. Auch im nächs­ten Jahr ist die Neuanlage von rund 20.000 Quadratmetern Wildblumenwiesen geplant.

Häufig wer­den zudem Baumscheiben oder Grünstreifen, die eigent­lich der Stadt gehö­ren, von Anwohnern bepflanzt. „Wir freuen uns natür­lich über die Unterstützung aus der Bevölkerung. Wir haben nur das Problem, dass wir von vie­len Bepflanzungen nichts wis­sen. Wer sich aber als Pate bei der Stadt mel­det, wird ent­spre­chend regis­triert und ist damit dann für die Pflege des Grüns ver­ant­wort­lich“, so Betsch wei­ter. Er räumt aber auch ein, dass der Großteil des so genann­ten Straßenbegleitsgrüns von einer Fremdfirma gepflegt wird. „Da gehen wir mit den Verantwortlichen noch ein­mal ins Gespräch, um die dor­ti­gen Mitarbeiter zu sen­si­bi­li­sie­ren“, sagt Michael Betsch. 

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