Korschenbroich: Gartenwasserzähler – eine loh­nens­werte Investition

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Der erneut tro­ckene und heiße Sommer ver­an­lasst viele Bürgerinnen und Bürgern über die Anschaffung eines sepa­ra­ten Gartenwasserzählers nachzudenken. 

Aber lässt sich hier­durch wirk­lich Geld ein­spa­ren? Mit einem sepa­ra­ten Gartenwasserzähler kann die Schmutzwassergebühr ein­ge­spart wer­den, da die­ses Wasser nach­weis­lich nicht der Kanalisation zuge­führt wird. Es wird jedoch meist über­se­hen, dass die Stadt Korschenbroich vom Frischwasserverbrauch bereits pau­schal 10 % für Wasserverluste (Verdunstungswasser, für das Sprengen der Garten und Rasenflächen etc.) abzieht und somit nur 90% des Frischwasserverbrauchs als Schmutzwassergebühr abrech­net werden.

Nur dar­über hin­aus­ge­hende nach­ge­wie­sene Wasserschwundmengen wer­den dann zusätz­lich berück­sich­tigt. Ein Beispiel: Verbraucht eine Familie 100 m³ Wasser im Jahr, so wer­den davon 90 m³ als Schmutzwassergebühr in Rechnung gestellt. 10 m³ (als 10.000 Liter oder 1.000 Gießkannen) wer­den pau­schal abge­zo­gen. Wird über einen Gartenwasserzähler eine Entnahme von 15 m³ nach­ge­wie­sen, läge die tat­säch­li­che Einsparung bei 5 m³.

Bei einem der­zei­ti­gen Gebührensatz von 2,90 € macht dies somit eine Ersparnis von 14,50 € jähr­lich. Dem gegen­über ste­hen mit­un­ter hohe Kosten für die Installation eines sepa­ra­ten geeich­ten Zählers, der erfor­der­lich ist, um gegen­über der Stadt Korschenbroich den Nachweis der Wasserschwundmengen erbrin­gen zu kön­nen. Dieser Zähler wird auf eigene Kosten durch den Gebührenzahler ein­ge­baut und muss alle sechs Jahre neu geeicht oder aus­ge­tauscht werden.

Ob und in wie weit die Installation eines Gartenwasserzählers eine loh­nens­werte Investition dar­stellt, sollte kri­tisch bedacht wer­den. Weitere Auskünfte erhal­ten Sie beim Amt für Finanzen, Sachgebiet Steuern, Abgaben und Beiträge.

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