Grevenbroich: Ergebnissen der Untersuchung von Rückständen – Lagerhallenbrand Kapellen

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Robert Schilken, Herausgeber

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Grevenbroich-​Kapellen – Bereits wäh­rend des Brandereignisses wur­den vor Ort Messungen der Brandgase durch­ge­führt, die unter­halb der Grenzwerte lagen.

Durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) wur­den drei Proben der Brandrückstände unter­sucht, die über dem Wohngebiet nie­der­ge­gan­gen sind. Diese stam­men von der Windschutzscheibe eines PKW (Wischprobe), von der Rutsche eines Kinderspielplatzes (Wischprobe) und aus dem unmit­tel­ba­ren Umfeld der Einsatzstelle (Materialprobe).

Die Proben wur­den auf poly­chlo­rierte Dioxine und Furane (PCDD/​PCDF) sowie poly­chlo­rierte Biphenyle (PCB) und poly­aro­ma­ti­sche Kohlenwasserstoffe (PAK) unter­sucht.

Die nun vor­lie­gen­den Untersuchungsergebnisse zei­gen, dass die jeweils zuläs­si­gen Grenzwerte deut­lich unter­schrit­ten wer­den. Das LANUV kommt zu dem Ergebnis,

dass die Zusatzbelastung durch die Rauchgase, bezo­gen auf die unter­such­ten Schadstoffe, unbe­denk­lich ist. Die vor­sorg­lich emp­foh­le­nen Maßnahmen zur Reinigung ggf. betrof­fe­ner Flächen und Gegenstände soll­ten, soweit nötig, aus hygie­ni­schen Gründen wei­ter­hin befolgt wer­den. Darüber hin­aus gehende Maßnahmen sind nicht erfor­der­lich.“

Die vor­sorg­lich emp­foh­le­nen Maßnahmen, die bereits am 13.07.2019 kom­mu­ni­ziert wur­den, lau­ten: Das LANUV rät indes dazu, etwaige Ascherückstände auf Privatflächen wie folgt zu ent­fer­nen:

  • Steinflächen sind zu keh­ren Rasenflächen sind zu mähen
  • Verschmutze Gegenstände kön­nen mit Wasser abge­spritzt und gerei­nigt wer­den
  • Bei Sandflächen ist die obere Sandschicht (ca. 5–10 cm) abzu­tra­gen

Die Aschepartikel soll­ten mit nor­ma­len Garten- oder Einweghandschuhen auf­ge­nom­men und im Restmüll ent­sorgt wer­den. Etwaig ver­schmutze Pkws soll­ten in der Waschanlage gerei­nigt wer­den. Darüberhinausgehend ist wie­der­holt von Anliegern die Frage nach dem Umgang mit Obst und Gemüse gestellt wor­den. Hierzu wird emp­foh­len, die­ses vor Verzehr zu waschen und/​oder zu schä­len.

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