Neuss: Polizei stellt Betrunkenen nach Zeugenhinweis – Verdacht: ver­such­ter Fahrraddiebstahl

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Erfttal (ots) An der Euskirchener Straße führte am Sonntag (21.7.), gegen 01:30 Uhr, der Hinweis eines auf­merk­sa­men Zeugen dazu, dass die Polizei einen mut­maß­li­chen Fahrraddieb auf fri­scher Tat antref­fen konnte. 

Der deut­lich alko­ho­li­sierte 39-​Jährige hatte offen­bar den recht untaug­li­chen Versuch unter­nom­men, das Schloss eines Damenrades mit einem Feuerzeug auf­zu­schmel­zen. Hierbei beschä­digte er die Kunststoffummantelung des Schlosses, konnte die­ses jedoch nicht über­win­den. Der Tatverdächtige leug­nete gegen­über den Beamten, die Absicht gehabt zu haben, das Rad zu steh­len; er habe ledig­lich auf den Bus gewar­tet. Da sich der Mann nicht aus­wei­sen konnte, musste er die Polizisten zur Wache beglei­ten. Dort wurde seine Identität über­prüft und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ebenfalls stark alko­ho­li­siert konnte ein Verdächtiger, in der­sel­ben Nacht, gegen 3 Uhr, nach Diebstahl eines Fahrrades, an der Nievenheimer Straße, durch den recht­mä­ßi­gen Eigentümer des schwar­zes Trekking Rades gestellt wer­den. Gegenüber den alar­mier­ten Polizeibeamten gab der Fahrradeigentümer an, sein Bike zuvor an der S‑Bahnhaltestelle ver­schlos­sen abge­stellt und dann plötz­lich den Tatverdächtigen damit fah­ren gese­hen zu haben. Er sei ihm hin­ter­her geeilt und habe ihn kurz dar­auf stel­len können.

Möglicherweise konnte der cou­ra­gierte Geschädigte auf diese Weise sogar Schlimmeres ver­hin­dern, denn mit deut­lich über zwei Promille (Ergebnis eines Atemalkoholtests) war der 23-​jährige Kerpener wohl kaum mehr fahrtauglich.

Auf den Vorwurf des Diebstahls hin, gab der 23-​Jährige an, das Fahrrad sei unver­schlos­sen gewe­sen, als er es genom­men habe. Diese Behauptung erschien wenig glaub­haft, ange­sichts des auf­ge­bro­che­nen Schlosses im hin­te­ren Fahrradkörbchen. Ermittlungen wegen Diebstahls und Trunkenheit im Verkehr wur­den eingeleitet.

(56 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)