Dormagen/​Nea Moudania: Sturm zer­störte Tierschutzpraxis – Kosta brauch Ihre Hilfe

Dormagen-​Nievenheim/​Nea Moudania – Wenn Claudia Bellen aus Nievenheim an ihren Freund Kostas Vanheers denkt, kämpft sie mit Tränen und Wut, denn der enga­gierte Tierarzt steht nach dem zer­stö­re­ri­schen Sturm der in der ver­gan­ge­nen Woche über Teile Nord-​Griechenlands zog vor einem Trümmerfeld.

Der Sturm ver­wüs­tete seine Tierarztpraxis in der male­ri­schen Hafenstadt. „Er hat keine Kraft mehr und denkt schon daran auf­zu­ge­ben“, berich­tet Klaudia Bellen, die bereits seit vie­len Jahren im Tierschutz aktiv ist und ver­sucht, das elend der Straßenhunde in Südeuropa ein wenig zu mil­dern.

Kostas Vanheers ist Tierarzt aus Überzeugung und rich­tete vor eini­gen Jahren seine Tierartpraxis in Nea Moudanisa in der Region Chalkidiki ein, um Vorort den Straßenhunden- und Katzen unent­gelt­lich hel­fen zu kön­nen.

In Griechenland haben Tiere einen ganz ande­rer Stellenwert als bei uns, sie wer­den benutzt und dann ent­sorgt“, erzählt Klaudia. Wenn die Hunde dann auf der Straße leben und dort ver­letzt oder krank wer­den, küm­mern sich nur Tierfreunde wie Kostas um sie. Die medi­zi­ni­sche Versorgung ist exis­ten­zi­ell not­wen­dig und sel­ten. Nach dem Sturm steht also nicht nur der Tierarzt, son­dern auch seine vie­len Patienten vor dem Nichts.

Die Scheiben zer­split­ter­ten und das Wasser drang in die Arztpraxis ein und beschä­digte oder zer­störte dort wich­tige Geräte und Futtervorräte, die für die streu­en­den Tiere vor­ge­se­hen waren. Dringend benö­tigt wird bei­spiels­weise ein mobi­les Röntgengerät, ein Ultraschallgerät oder auch ein Gerät zur Blutdiagnose. Der Schaden an den Geräten sum­miert sich auf über 15.000 Euro. Diese Kosten kann der Ehrenamtler in Griechenland nicht auf­brin­gen.

Klaudia Bellen ver­sucht nun, Geld zu sam­meln, damit Kostas Vanheers die zer­stör­ten Diagnosegeräte erset­zen und mit sei­ner Arbeit fort­fah­ren kann. Spenden jeder Art sind will­kom­men, je frü­her, desto lie­ber.

Anfang August wird die Nievenheimerin selbst nach Griechenland fah­ren und die Spenden per­sön­lich an Kosta über­ge­ben. Auf ihrer Reise wird sie ganz sicher wie­der viele hung­rige Tieren fin­den, die sie mit einer Mahlzeit und ein wenig fri­schem Wasser ver­sor­gen wird.

Für Geldspenden wurde bereits ein Konto ein­ge­rich­tet, Sachspenden nimmt sie gern per­sön­lich ent­ge­gen (Anschrift kann erfragt wer­den). Spenden bitte unter dem Verwendungszweck „Kosta“ an Klaudia Bellen, Volksbank Düsseldorf Neuss, IBAN DE91 3016 0213 4401 4950 16. Fotos(5): Privat

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