Dormagen: Bergahorn von Rußrindenkrankheit befal­len – Holzweg wird wegen Baumfällarbeiten gesperrt

Dormagen – Zahlreiche Bergahornbäume auf den städ­ti­schen Waldflächen am Holzweg und an der Mathias-​Giesen-​Straße sind von der Rußrindenkrankheit befal­len und müs­sen daher gefällt wer­den.

Der Holzweg bleibt – von der Schillerstraße über die Fußgängerbrücke bis zur Mathias-​Giesen-​Straße sowie von der Autobahnunterführung bis zum nörd­li­chen Friedhofparkplatz aus Sicherheitsgründen in der Zeit von Freitag, 18. Juli, bis vor­aus­sicht­lich Donnerstag, 8. August, gesperrt.

Eine aus­ge­schil­derte Umleitung des Fußgänger- und Radverkehrs erfolgt ent­lang der Kreisstraße 18 und der Europabrücke. Auch auf der Mathias-​Giesen-​Straße wird der Rad- und Gehweg vor­über­ge­hend ein­sei­tig gesperrt und auf die andere Straßenseite ver­legt.

Bei der Rußrindenkrankheit han­delt es sich um eine Pilzerkrankung, die an Ahornbäumen auf­tritt und zum Absterben der Bäume führt. Zu Beginn der Erkrankung tre­ten Schleimflussflecken am Stamm sowie Rindennekrosen auf. Im fort­ge­schrit­te­nen Stadium blät­tert die Borke an der Stammbasis ab. Dabei wird auf dem Holz ein schwar­zer ruß­ar­ti­ger Belag sicht­bar auf dem sich Sporen befin­den.

Diese Sporen kön­nen bei inten­si­vem Kontakt oder bei Personen mit Vorschädigungen der Atemwege zu gesund­heit­li­chen Beeinträchtigungen füh­ren. Deshalb und aus Gründen der Verkehrssicherung ist das Fällen der betrof­fe­nen Bäume uner­läss­lich. Das Holz der gefäll­ten Bäume darf nicht wei­ter­ver­wen­det wer­den und muss in geeig­ne­ten Anlagen ver­brannt wer­den, um eine wei­tere Verbreitung der Sporen zu ver­mei­den.

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