Trockenheit macht den Straßenbäumen erneut schwer zu schaffen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Der Schein trügt! Auch wenn es in den ver­gan­ge­nen Tagen den ein oder ande­ren Regenschauer gab und sich die Sonne nur ver­ein­zelt durch­kämp­fen konnte, beschert die andau­ernde Trockenheit den Stadtgärtnern auch in die­sem Sommer wie­der Probleme. 

Unsere Bäume lei­den durch Hitzeperioden aber vor allem durch feh­lende Niederschläge erheb­lich. Der gefal­lene Regen ist ein­fach zu wenig für die aus­ge­trock­ne­ten Böden”, so Michael Betsch, der als Bereichsleiter für Bauhof, Friedhöfe und städ­ti­sche Grünflächen ver­ant­wort­lich zeich­net. „Jetzt ist es wich­tig, dass wir – so gut es eben geht – bewäs­sern.” Hilfe der Anwohner sei dabei unerlässlich.

Besonders gefähr­det seien Bäume, die in den ver­gan­ge­nen zwei Jahren neu­ge­pflanzt wor­den sind und jetzt drin­gend Wasser brau­chen. Doch auch gestresste alte Straßenbäume, die – umrahmt von Pflaster und Asphalt – kaum Möglichkeiten haben, Feuchtigkeit zu zie­hen, wer­fen ers­tes Laub ab, um Flüssigkeitsverluste aus­zu­glei­chen. Angesichts des feh­len­den Regens, so Betsch, sei eine opti­male Versorgung aller Bäume kaum zu gewähr­leis­ten. Nichts desto trotz unter­nimmt die Stadt erheb­li­che Anstrengungen, um Folgeschäden mög­lichst gering zu hal­ten. Besonders die Jungbäume wer­den mit zusätz­li­chem küh­lem Nass versorgt.

Trotz aller Bemühungen wer­den wir der Sache aber nicht ganz Herr wer­den kön­nen”, so die Befürchtung von Michael Betsch. Der Baubetriebshof bit­tet des­halb alle Bürger um Mithilfe, damit der Durst der grü­nen Sauerstoffspender mit ver­ein­ten Kräften gelin­dert wer­den kann. Devise: Einfach mal nach­schauen, wie es dem Baum vor der Haustüre geht. Mit gro­ßem Aufwand sei die „Erste Hilfe am Baum” nicht ver­bun­den: Schon ein paar Eimer Wasser pro Tag kön­nen einem jun­gen Exemplar über die zeh­rende Trockenheit hinweghelfen.

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