Neuss: Aufmerksame Bankangestellte ver­hin­dert Enkeltrickbetrug – „Falschen Polizeibeamten” und „Enkeltrickmasche”

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Während die Polizei immer wie­der von Betrugsversuchen durch „fal­sche Polizeibeamte”, „fal­sche Wasserwerker”, „Enkeltrickbetrüger” und Co. berich­tet, waren Täter mit der Masche am Donnerstag (11.07.) in Neuss aktiv – jedoch nicht erfolgreich. 

Glücklicherweise schei­ter­ten die Betrüger mit ihrer arg­lis­ti­gen Masche, meist am Misstrauen der Angerufenen. In einem Fall ver­hin­derte das umsich­tige Handeln einer Mitarbeiterin eines Geldinstitutes Schlimmeres. Eine über 80-​jährige Neusserin erhielt am Vormittag einen Telefonanruf.

Die weib­li­che Stimme am ande­ren Ende der Leitung gab sich über­zeu­gend als „Enkelin” aus. Sie schil­derte eine finan­zi­elle Notlage und gab vor, mög­lichst schnell meh­rere tau­send Euro für den Erwerb einer Immobilie zu benö­ti­gen. Als die Seniorin bei ihrem Geldinstitut den ent­spre­chen­den Betrag anwei­sen wollte, wurde eine Mitarbeiterin hellhörig.

Als die Seniorin dann noch das Wort „Enkelin” fal­len ließ, schwante der Angestellten nichts Gutes. Sie infor­mierte neben der Polizei, auch einen engen Familienangehörigen der älte­ren Dame. Dabei stellte sich dann her­aus, dass es sich bei der Anruferin offen­sicht­lich um eine soge­nannte „Enkeltrickbetrügerin” han­delte. Die ent­schlos­sene Maßnahme des Geldinstitutes bewahrte die Kundin vor einem erheb­li­chen finan­zi­el­len Verlust.

Bei der Polizei wur­den an die­sem Tag noch wei­tere Enkeltrickbetrugsversuche bekannt und auch ein Fall eines „Falschen Polizeibeamten”, der am Telefon vor­gab, die Wertsachen eines Seniors zum Schutz vor Einbrechen in amt­li­che Verwahrung neh­men zu wol­len. Auch in die­sem Fall blieb es beim Versuch. Die Kripo hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men. Bislang lie­gen keine Hinweise zur Identität der Betrüger vor. Zu einer Geldübergabe ist es in den bekannt gewor­de­nen Fällen nicht gekommen.

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