Dormagen: Stadtverwaltung und IG Mozartstraße fin­den Kompromiss

Dormagen – Die Stadt Dormagen und die Interessengemeinschaft (IG) Mozartstraße haben im Verfahren zur Bebauungsplanaufstellung Nr. 531 „Beidseits der Beethovenstraße“ einen Kompromiss gefun­den.

Am Dienstag, 2. Juli, hatte Bürgermeister Erik Lierenfeld bei einem gemein­sa­men Ortstermin an der Mozartstraße Änderungen vor­ge­schla­gen, denen die Anwohnerversammlung am Samstag, 6. Juli, ein­stim­mig zuge­stimmt habe, wie Dieter Hartig von der IG betont: „Ich danke dem Bürgermeister im Namen aller Anwohner der Mozartstraße für das Entgegenkommen“, so Hartig. „Ich freue mich, dass wir in die­ser Sache einen guten Kompromiss mit der IG gefun­den haben“, sagte Bürgermeister Lierenfeld.

Der jetzt gefun­dene Kompromiss sieht vor, zur Klarstellung die bis­lang zeich­ne­risch fest­ge­setzte Geschosszahl in allen Baufeldern um ein Geschoss zu redu­zie­ren und eine abschlie­ßende Gebäudehöhe im Bebauungsplanentwurf fest­zu­set­zen. Die fest­ge­setzte Gebäudehöhe beinhal­tet die mög­li­che Errichtung eines soge­nann­ten Staffelgeschosses. Eine dar­über hin­aus­ge­hende Gebäudeerhöhung ist somit aus­ge­schlos­sen.

Alternativ zum Bebauungsplanvorentwurf hat die Verwaltung vier Bebauungsvarianten ent­wi­ckelt, in denen der Standort und der der­zei­tige Flächenzuschnitt des Spielplatzes unver­än­dert bei­be­hal­ten wer­den kön­nen. Dadurch ver­rin­gern sich die süd­li­chen Baufelder. Favorisiert wird eine der Varianten, in denen der angren­zende Quartiersplatz in sei­ner Größe mög­lichst bei­be­hal­ten wer­den kann.

Zum Erhalt der Baumreihe am Sportplatz hat die Verwaltung vor­ge­schla­gen, den Baumbestand durch die Festsetzung eines ent­spre­chen­den Erhaltungsgebotes im Bebauungsplanentwurf zu sichern. Möglicherweise wird auch die öffent­li­che Grünfläche erwei­tert. Insgesamt würde das dazu füh­ren, dass der nörd­li­che Bereich des B‐​Plan um wenige Meter nach Westen ver­scho­ben wird. Das wie­derum hat zur Folge, dass einige wenige Bäume an die­ser Stelle wei­chen müss­ten. In die­sem Zusammenhang wurde auch dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es aus öko­lo­gi­scher Sicht erfor­der­lich sei, die öst­li­che Baumreihe aus­zu­lich­ten und einen Teil des Baumbestandes zu fäl­len.

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