Dormagen: Stadtverwaltung und IG Mozartstraße fin­den Kompromiss

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Stadt Dormagen und die Interessengemeinschaft (IG) Mozartstraße haben im Verfahren zur Bebauungsplanaufstellung Nr. 531 „Beidseits der Beethovenstraße“ einen Kompromiss gefunden. 

Am Dienstag, 2. Juli, hatte Bürgermeister Erik Lierenfeld bei einem gemein­sa­men Ortstermin an der Mozartstraße Änderungen vor­ge­schla­gen, denen die Anwohnerversammlung am Samstag, 6. Juli, ein­stim­mig zuge­stimmt habe, wie Dieter Hartig von der IG betont: „Ich danke dem Bürgermeister im Namen aller Anwohner der Mozartstraße für das Entgegenkommen“, so Hartig. „Ich freue mich, dass wir in die­ser Sache einen guten Kompromiss mit der IG gefun­den haben“, sagte Bürgermeister Lierenfeld.

Der jetzt gefun­dene Kompromiss sieht vor, zur Klarstellung die bis­lang zeich­ne­risch fest­ge­setzte Geschosszahl in allen Baufeldern um ein Geschoss zu redu­zie­ren und eine abschlie­ßende Gebäudehöhe im Bebauungsplanentwurf fest­zu­set­zen. Die fest­ge­setzte Gebäudehöhe beinhal­tet die mög­li­che Errichtung eines soge­nann­ten Staffelgeschosses. Eine dar­über hin­aus­ge­hende Gebäudeerhöhung ist somit ausgeschlossen.

Alternativ zum Bebauungsplanvorentwurf hat die Verwaltung vier Bebauungsvarianten ent­wi­ckelt, in denen der Standort und der der­zei­tige Flächenzuschnitt des Spielplatzes unver­än­dert bei­be­hal­ten wer­den kön­nen. Dadurch ver­rin­gern sich die süd­li­chen Baufelder. Favorisiert wird eine der Varianten, in denen der angren­zende Quartiersplatz in sei­ner Größe mög­lichst bei­be­hal­ten wer­den kann.

Zum Erhalt der Baumreihe am Sportplatz hat die Verwaltung vor­ge­schla­gen, den Baumbestand durch die Festsetzung eines ent­spre­chen­den Erhaltungsgebotes im Bebauungsplanentwurf zu sichern. Möglicherweise wird auch die öffent­li­che Grünfläche erwei­tert. Insgesamt würde das dazu füh­ren, dass der nörd­li­che Bereich des B‑Plan um wenige Meter nach Westen ver­scho­ben wird. Das wie­derum hat zur Folge, dass einige wenige Bäume an die­ser Stelle wei­chen müss­ten. In die­sem Zusammenhang wurde auch dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es aus öko­lo­gi­scher Sicht erfor­der­lich sei, die öst­li­che Baumreihe aus­zu­lich­ten und einen Teil des Baumbestandes zu fällen.

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